Schönheit der Natur  Spektakuläre Fotos von Tieren und Natur in Leer

Vera Vogt
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Von Vera Vogt
| 26.09.2025 08:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Besucher haben bald die Chance, Naturaufnahmen auf sich wirken zu lassen. Foto: Klaus Ortgies
Besucher haben bald die Chance, Naturaufnahmen auf sich wirken zu lassen. Foto: Klaus Ortgies
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Mehr als 19.700 Fotografien wurden zum Wettbewerb „Glanzlichter“ 2023 eingereicht. Die besten kann man sich gerade im Heimatmuseum in Leer anschauen. Manche schauen achtfach zurück.

Leer - Eine Spinne, die einem direkt achtfach in die Augen schaut, ein Bär, der auf eine winzige Fliege schaut, Vögel im Tanz, ein Berggrat in besonderem Licht, brodelnde Lava und ein einziger stiller Baum, in einem Meer aus Nebel: Die Naturfotografien, die man sich derzeit in Leer anschauen kann, sollen etwas in den Betrachtern auslösen. Es sind die besten eines Wettbewerbs: „Mehr als 19.700 Fotografien wurden bei dem renommierten Wettbewerb ‚Glanzlichter‘ eingereicht. Von Fotografinnen und Fotografen aus 33 Ländern“, erklärt dazu Oliver Freise, Leiter des Heimatmuseums. Dort gastiert die Ausstellung vom Wettbewerb 2023 ab dem 27. September bis zum 31. März 2026.

Was gibt es zu sehen?

Knapp 80 Fotos aus acht Kategorien. „Die Aufnahmen führen uns die Schönheit der Natur und ihrer Lebewesen, aber auch deren Verletzlichkeit und Schutzbedürftigkeit vor Augen“, heißt es dazu vom Heimatmuseum. Das Siegerbild 2023 stammt von Mark Chen aus den USA. Es heißt „Der Wachtposten“ und wurde am Black Rock Beach in Jacksonville, Florida, aufgenommen. Über dem See liegt Nebel, nur ein Baum ragt noch empor. „Der Gesamtsieger ist besonders groß aufgezogen, aber auch die Sieger in den einzelnen Kategorien sind besonders hervorgehoben in der Ausstellung“, erklärt Freise.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Auswahl fotografischer Apparate und Zubehör aus der Sammlung von Hellmuth Schulz. Foto: Klaus Ortgies
Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Auswahl fotografischer Apparate und Zubehör aus der Sammlung von Hellmuth Schulz. Foto: Klaus Ortgies

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Auswahl fotografischer Apparate und Zubehör aus der Sammlung von Hellmuth Schulz. Es gibt Kameras, Projektoren und diverses Zubehör zu sehen – die Exponate stammen aus den 1930er bis 1970er Jahre und zeigen die technische Entwicklung der Fotografie. „Aber bei all der Technik sollte man nicht vergessen, wie viele Tage und Stunden die Fotografinnen und Fotografen investieren, um solche speziellen Momente festzuhalten“, sagt Oliver Freise. Mit dabei seien Laien und Profis aller Altersklassen.

Freuen sich, dass die Ausstellung bald eröffnet: Marco Tuve (von links) von der Oldenburgischen Landesbank, Leiter des Heimatmuseums Oliver Freise und Günter Podlich, Vorsitzender des Heimatvereins Leer. Foto: Vera Vogt
Freuen sich, dass die Ausstellung bald eröffnet: Marco Tuve (von links) von der Oldenburgischen Landesbank, Leiter des Heimatmuseums Oliver Freise und Günter Podlich, Vorsitzender des Heimatvereins Leer. Foto: Vera Vogt

Übrigens gibt es den Wettbewerb „Glanzlichter“ seit mehr als 25 Jahren. Es ist bereits die dritte Ausstellung dazu im Heimatmuseum. Gleichzeitig ist es eine Premiere für die Zusammenarbeit mit der OLB-Stiftung, erklärt Marco Tuve von der Oldenburgischen Landesbank. „Ohne den Einsatz von Herrn Freise für die Zusammenarbeit, die Unterstützung der Stiftung und die Mithilfe der Ehrenamtlichen des Heimatvereins wäre das alles nicht möglich“, erklärt Günter Podlich, Vorsitzender des Heimatvereins Leer.

Was ist drumherum geplant?

Neben der Ausstellung soll es eine Möglichkeit geben, für die Besucherinnen und Besucher abzustimmen, welche Fotografie für sie der Gewinner sein soll. Einmal vor Ort und – wenn die Bildrechte es zulassen – auch bald online, so Freise. Einen Katalog aus dem 25. Jubiläumsjahr des Wettbewerbs 2023 gebe es leider nicht mehr. „Aber aus anderen Jahren dann zum ermäßigten Preis“, so der Museumsleiter. Apropos Preis: Erwachsene zahlen sechs Euro Eintritt für das Heimatmuseum, ermäßigt vier Euro, Schüler drei Euro, Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Für Gruppen und Führungen öffnet das Heimatmuseum auch außerhalb der Öffnungszeiten.

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