Das steht in der Landesliga an  Firreler Topgegner-Tage gehen Sonntag in Schüttorf weiter

| | 06.10.2023 18:13 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Firrel (links Sebastian Bloem) überzeugte zuletzt im Pokal und besiegte den SV Wilhelmshaven. Foto: Doden/Emden
Firrel (links Sebastian Bloem) überzeugte zuletzt im Pokal und besiegte den SV Wilhelmshaven. Foto: Doden/Emden
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Namhafte Kontrahenten warten in diesen Tagen auf Grün-Weiß Firrel. Der kommende Gegner hat ein besonderes Merkmal. Auch der TuS Esens ist gefordert. Der Aufsteiger reist zum Kellerduell nach Dinklage.

Firrel / Esens - Auswärts gefordert sind am Sonntag beide ostfriesischen Fußball-Landesligisten. Während Grün-Weiß Firrel in der Grafschaft Bentheim beim FC Schüttorf antritt, reist Neuling TuS Esens zum TV Dinklage in den Kreis Vechta. Anstoß ist jeweils um 15 Uhr.

Tipp

Schüttorf - Firrel 2:2. Firrel ist mit einer couragierten Leistung auch in der Lage, gegen Topteams zu punkten. Ein Blick auf die knappen Siege des FC sollte den Ostfriesen Mut machen.

Dinklage - Esens 0:0. Nach der 10-Tore-Packung kassierte Esens in Gesmold vermeidbare Treffer. Wenn die Null steht, ist ein Punkt drin.

Für Grün-Weiß Firrel ist es der zweite Teil der Topgegner-Tage. Nach dem Sieg im Elfmeterschießen im Achtelfinale des Bezirkspokals am Mittwoch gegen den Landesliga-Dritten SV Wilhelmshaven folgt nun das Duell beim Zweiten Schüttorf. Am Freitag ist Spitzenreiter SV Holhausen-Biene in Firrel zu Gast.

13 Torschützen in Schüttorf

Für die Firreler gilt es, das Gesicht aus dem SVW-Spiel zu zeigen und nicht jenes aus der Holdorf-Partie. Beim letzten Ligaspiel am 25. September hieß es nach einer schwachen Leistung in Holdorf 0:2. Davor gab es eine Pleite in Gesmold. „Wir wollen die Auswärtsmisere beenden““, sagt Trainer Bernd Grotlüschen. Sein Team hat schon des öfteren gezeigt, dass es auch gegen Spitzenteams in der Lage ist zu punkten. Ein solches ist die Mannschaft des niederländischen Trainers Emiel Valentijn ten Donkelaar. „Das ist eine gute Mannschaft und harte Nuss“, sagt Grotlüschen, der auf die Verletzten Pascal de Buhr, Andre Lücht und Michael Olbrys verzichten muss.

Nach nur drei Punkten aus den ersten drei Ligaspielen folgten deren 20 in acht Partien. Dabei konnte der FC sich auf viele Torschützen verlassen. Die 23 Treffer verteilen sich bisher auf 13 Spieler.

1:10 steckt noch in den Knochen

Dem TuS Esens steckt noch die heftige 1:10-Heimpackung gegen GW Mühlen in den Knochen. In den Partien zuvor hielt der Aufsteiger ordentlich mit und sammelte auch schon den ein oder anderen Überraschungspunkt. Dienstag gab es noch eine vermeidbare 1:2-Niederlage beim Mitaufsteiger Gesmold. Damit sich die Stimmung wieder dreht, käme ein Erfolgserlebnis gerade recht. „Dinklage hatte vor der Saison sicher ganz andere Ansprüche. Wir müssen hinten erst einmal ganz sicher und kompakt stehen und dann schauen, ob wir vorne punktuell Akzente setzen können“, möchte Trainer Ralf Backhaus in erster Linie mal Gegentreffer vermeiden.

Einen historisch bitteren Nachmittag erlebte der TuS Esens (unten Finn Rosenboom, rechts Malte Ahrends) vor einer Woche beim 1:10 gegen Mühlen. Foto: Steenhoff
Einen historisch bitteren Nachmittag erlebte der TuS Esens (unten Finn Rosenboom, rechts Malte Ahrends) vor einer Woche beim 1:10 gegen Mühlen. Foto: Steenhoff

Sein Co-Trainer Jens Backhaus hat den Gegner auf Videos studiert, zudem holte sich der Coach noch Tipps von jenem Trainer, der ihn zuletzt so richtig ärgerte, nämlich Andreas Hinrichs aus Mühlen. Beide unterhielten sich nach dem 1:10 noch eine Weile und hatten direkt einen guten Draht zueinander. Hinrichs erzählte noch die Anekdote, dass er in seinem ersten aktiven Herrenspiel auf den TuS Esens traf und auch gleich ein Tor erzielen konnte, das Beweisfoto lieferte er gleich mit.

„Ein dreckiger Sieg würde uns in der jetzigen Phase mal sehr gut tun“, hofft Backhaus, dass sich vielleicht das Blatt in Dinklage wendet. Esens benötigt dringend Punkte (aktuell sieben Zähler), damit der Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen nicht abreißt. Der Einsatz von Manuel Meints (muskuläre Probleme) ist noch fraglich.

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