Partie gegen Kickers  Flensburgs Coach gab grünes Licht

| | 27.11.2025 19:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Auf Kickers-Innenverteidiger Felix Göttlicher (rechts) kommt in Flensburg viel Arbeit zu. Hier ist eine Szene aus dem Hinspiel gegen Moritz Göttel. Archivfoto: Doden/Emden
Auf Kickers-Innenverteidiger Felix Göttlicher (rechts) kommt in Flensburg viel Arbeit zu. Hier ist eine Szene aus dem Hinspiel gegen Moritz Göttel. Archivfoto: Doden/Emden
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Kickers Emden machte sich bereits am Donnerstagnachmittag auf den Weg zum Auswärtsspiel an die deutsch-dänische Grenze und übernachtet in Schleswig. Die Partie wackelte.

Emden/Flensburg - Um 15.30 Uhr erhielt Kickers-Trainer Stefan Emmerling am Donnerstagnachmittag den erfreulichen Anruf von Flensburgs Coach Tim Wulff. Der hatte soeben den Rasen des Manfred-Werner Stadions begutachtet, auf dem am Freitagabend die Partie der Fußball-Regionalliga (19 Uhr) zwischen Weiche Flensburg und Kickers Emden ausgetragen werden soll. Am Mittwoch sah noch alles gut aus, aber nach den Regenfällen am Donnerstag stand ei Partie auf der Kippe. Der Flensburger Trainer gab grünes Licht, der Emder Tross machte sich auf den Weg an die dänische Grenze.

Denn der BSV lässt nichts unversucht, um sich optimal auf das letzte Auswärtsspiel des Jahres vorzubereiten und ist deshalb bereits einen Tag früher nach Flensburg gereist. Um 16 Uhr ging es für die Emder auf die rund 400 Kilometer lange Reise in den höheren Norden. Teammanager und Co-Trainer Bastian Dassel hatte für die Emder Delegation in Schleswig ein Hotel organisiert. Bis auf die verletzten Spieler Janek Siderkiewicz, Nick Stepantsev und Fabian Herbst konnten auch alle anderen Akteure die Fahrt nach Flensburg antreten. „Großer Respekt, das ist bei uns ja alles auch nicht so selbstverständlich. Die Berufstätigen und Studenten müssen schon immer einiges organisieren“, freute sich Trainer Stefan Emmerling, dass alle fitten Spieler in den Bus einsteigen konnten.

Eine Stelle etwas kritisch

Sein Trainerkollege Tim Wulff hatte bei der Rasenbegutachtung nur eine Stelle gefunden, die etwas kritisch aussah. „Damit können wir doch sehr gut leben“, musste Emmerling schmunzeln, schließlich hat es im Ostfrieslandstadion schon die ein oder andere Wasserschlacht gegeben. Die Flensburger haben sich nach einem schwachen Saisonstart auch wieder gefangen, belegen als Sechster mit 27 Punkten den ersten Platz, der noch zum Abstiegskampf zählt. Nach einem sehr schwachen Saisonstart mit nur sechs Punkten aus den ersten sechs Partien und einer 1:3-Niederlage gegen BW Lohne musste Trainer Torsten Fröhling seinen Hut nehmen.

Tim Wulff übernahm die Mannschaft zunächst nur interimsmäßig, betreute das Team aber noch nicht bei der 2:3-Hinspielniederlage bei Kickers Emden. Dort führte der BSV nach der ersten Halbzeit bereits mit 3:0, am Ende wurde es nach zwei Gegentreffern noch einmal eng, aber die Emder brachten die knappe Führung noch ins Ziel.

Starke Form von Flensburg

„Beide Mannschaften werden sicher mit dem nötigen Selbstbewusstsein in die Partie gehen. Wir haben zuletzt gegen starke Gegner gezeigt, dass wir mithalten und auch gewinnen können“, meinte Trainer Stefan Emmerling und verwies aber auch auf die gute Form der Gastgeber, die aus vier Partien acht Punkte einsammelten.

Aufgrund der Anreise am Donnerstag fand das Abschlusstraining der Emder bereits am Mittwochabend statt. Nach dem Frühstück am Freitagmorgen wird es dann noch ein kurzes Anschwitzen geben, bevor sich die Emder dann von Schleswig aus auf die 40 Kilometer kurze Anfahrt aufmachen werden. „Weiche hat eine sehr robuste und spielstarke Mannschaft. Das wird schon eine große Herausforderung“, glaubt Emmerling.

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