Diagnose bekannt  Janek Siderkiewicz hatte Glück im Unglück

| | 12.11.2025 16:59 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Janek Siderkiewicz humpelte in Meppen über den Platz. Foto: Doden/Emden
Janek Siderkiewicz humpelte in Meppen über den Platz. Foto: Doden/Emden
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Kickers-Spieler Janek Siderkiewicz humpelte mit Krücken nach dem 2:2 beim SV Meppen über das Spielfeld. Jetzt hat der defensive Mittelfeldspieler seine Diagnose bekommen.

Emden - Die schlimmsten Befürchtungen bestätigten sich zum Glück nicht. Kickers-Spieler Janek Siderkiewicz hat sich „nur“ einen dreifachen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen. Nach einem MRT-Termin am Dienstag gab es von Mannschaftsarzt Dr. Lucas Klein eine leichte Entwarnung. „Man freut sich ja nicht über einen Bänderriss, aber ich war wirklich ein bisschen erleichtert“, erklärte Janek Siderkiewicz. Nach ersten Untersuchungen schien auch ein Syndesmosebandriss möglich, der eine Operation und eine monatelange Ausfallzeit bedeutet hätte.

Siderkiewicz musste im Heimspiel gegen Altona verletzt ausgewechselt werden. Den Bänderriss zog er sich jedoch dann am Donnerstag in einem Zweikampf im Training zu. „Das kann immer mal passieren, da gibt es keinen Vorwurf“, so Siderkiewicz. Die Partie in Meppen verfolgte er dann mit Krücken und einer Bandage von der Ersatzbank aus.

Nach der Winterpause wieder einsteigen

Nach der Partie humpelte er dann mit der Mannschaft zu den Emder Anhängern, um sich für die Unterstützung beim 2:2 zu bedanken. Die restlichen vier Spiele vor der Winterpause kann er natürlich abhaken. „Jetzt komme ich um eine OP herum und kann in der nächsten Woche schon mit der Physiotherapie beginnen. Ziel wird dann sein, nach der Winterpause wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen“, so Siderkiewicz.

Der 29-jährige Mittelfeldspieler kam im Laufe der bisherigen Saison auf zwölf Einsätze, neunmal stand er in der Startelf. 2023 wechselte er aus der Landesliga von Hansa Friesoythe zum damaligen Oberligisten Kickers Emden. Sowohl in der Aufstiegssaison als auch in der letzten Regionalliga-Spielzeit gehörte er zum Stammpersonal.

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