Statement zu Team und Trainer Das sagt Rießelmann nach dem wichtigen Altona-Sieg
Nach sieben sieglosen Spielen wurde der Druck immer größer. Sportchef Henning Rießelmann hatte zuvor klarere Worte gewählt. Nach dem Spiel sagte er, was ihm gefallen hat – und was er weiter einfordert.
Emden - Nach vier Niederlagen in Serie war es Henning Rießelmann genug. Der Sportliche Leiter des Fußball-Regionalligisten BSV Kickers Emden reiste für einige ernsthafte Gespräche nach Emden, redete über mehrere Stunden intensiv mit Mannschaft und Trainerteam. Er forderte Ergebnisse. Mit dem 2:2 beim VfB Lübeck und 5:1 gegen Altona 93 am Samstag, 1. November, lieferte die Mannschaft nun vier Punkte. Das sorgte auch beim Architekten der neuen Kickers-Ära seit 2023 für Erleichterung.
„Das war für alle nochmal so ein Brustlöser, dass wir einen Sieg gelandet haben. Ich sage jetzt nicht, dass alles Gold ist, was glänzt. Da bleiben wir auch bescheiden jetzt. Trotzdem war es wichtig, dass wir das Ding auch in der Höhe gezogen haben. Jetzt können wir etwas ruhiger nach Meppen fahren“, erklärte der 43-Jährige. Der 5:1-Sieg stärkte natürlich auch dem Trainerteam mit Stefan Emmerling und Markus Unger den Rücken. „Wir gehen jetzt nicht von Woche für Woche mit einer neuen Ausrichtung. Ich habe klar gesagt, dass wir es mit Stefan und Markus durchziehen wollen. Wir haben heute 5:1 gewonnen. Von daher gibt es da auch nicht weiter zu erzählen.“
Fakt sei auch, dass das Team weiter Punkte brauche und es sich in der Spielweise entwickeln soll. „Das fordere ich von den Spielern, das fordere ich vom Trainerteam – weil der Kader stark genug ist, das zu machen.“ Da sah Henning Rießelmann in der zweiten Halbzeit viele gute Ansätze. Vor allem hatte der höchste Saisonsieg im letzten Hinrundenspiel aber eine Wirkung: „Das tat jetzt allen gut für die Seele.“