Elf der Woche  Esenser Elfer-Held Robin Sikma in freudiger Erwartung

| | 29.09.2025 16:46 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Der Esenser Torhüter Robin Sikma brachte Oldenburgs Angreifer Tade Niehues zur Verzweiflung. Archivfoto: Doden/Emden
Der Esenser Torhüter Robin Sikma brachte Oldenburgs Angreifer Tade Niehues zur Verzweiflung. Archivfoto: Doden/Emden
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Die glänzenden Reaktionen von Robin Sikma hätten fast noch zu einem Punkt geführt. Am Ende gab es für den Torhüter vom TuS Esens neben Komplimenten noch die Nominierung für unsere Elf der Woche.

Esens - Zu etwas Zählbarem hat es für den Fußball-Landesligisten TuS Esens beim Auswärtsspiel beim VfL Oldenburg (0:2) am Ende nicht mehr ganz gereicht, mit seinen zwei gehaltenen Elfmetern und noch weiteren starken Aktionen schaffte es TuS-Torhüter Robin Sikma aber in unsere „Elf der Woche“. Dabei hatte er nach den gehaltenen Strafstößen schon gehofft, dass es vielleicht noch zu einem Punktgewinn reichen könnte. „Oft ist es ja so, dass nach einem gehaltenen Elfmeter noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft geht. Das war bei uns auch so, wir hatten dann noch einige gute Chancen zum Ausgleich“, so Sikma.

Nach dem Ex-Kickers-Angreifer Tade Niehues die Oldenburger in der 71. Minute in Führung geschossen hatte, folgten dann in der 75. (Foulelfmeter) und 82. (Handelfmeter) noch zweimal das Duell Niehues gegen Sikma. Und zweimal hieß der Sieger Robin Sikma. „Aus dem Bauch heraus habe ich mich beim zweiten für die andere Ecke entschieden. Ich habe noch kurz angetäuscht und bin dann in die andere Ecke gesprungen, den Ball habe ich gar nicht mehr gesehen. Ich glaube, Frank Til, hat den Ball dann herausgeschlagen“, berichtet Sikma.

Beim Elfmeter schon mitgestrampelt

Sein Gegenüber Angreifer Tade Niehues war nach dem Spiel im Interview mit den Vereinsmedien der Verzweiflung nahe. „Ich bin hier heute sehr bedient. Zwei Elfmeter zu verschießen, das geht nicht, am Ende hätte es sich fast noch gerecht.“ Umso lauter dürfte bei den gehaltenen Elfmetern der Jubel bei dem Esenser Anhang gewesen sein. Auch Sikmas Partnerin Tina zitterte am Spielfeldrand mit. Ende November freuen sich die beiden auf die Geburt ihres Sohnes. „Sie hat mir erzählt, dass der Kleine bei den Elfmetern schon kräftig mitgestrampelt hat“, ist Sikma schon in freudiger Erwartung.

Sikma spielte von der G-Jugend bis in den Herrenbereich für den TuS Esens, machte dann einen kurzen Abstecher zum BSC Burhafe (damals Ostfrieslandliga), bevor er dann 2023 nach dem Aufstieg wieder zum TuS Esens als zweiter Torhüter zurückkehrte. In der Landesliga-Saison 23/24 vertrat er in einigen Spielen den langjährigen Stammtorhüter Jannes Havemann. „Gegen den späteren Meister SV Wilhelmshaven habe ich im Hinspiel glaube ich das Spiel meines Lebens gemacht. Bis in die Nachspielzeit haben wir mit 1:0 geführt, dann noch den Ausgleich gefressen“, erinnert sich Sikma an die damalige Spielzeit, die mit dem Abstieg endete. Das soll sich in dieser Saison nicht wiederholen. Er glaubt, dass die Esenser Mannschaft in dieser Spielzeit den Klassenerhalt packen kann.

Esens wechselt auf der Torhüterposition

Auf der Torhüterposition wechselt er sich nach dem Rückzug von Havemann mit Jonas Dieken ab. In der Vorbereitung hatte Trainer Ralf Backhaus angekündigt, dass es einen offenen Zweikampf um die Nummer eins geben werde. Offenbar machten beide ihre Sache gleich gut, so dass es für jeden immer ein Heimspiel und ein Auswärtsspiel gibt. Am kommenden Sonntag gegen das Topteam FC Schüttorf wird Robin Sikma noch einmal im Kasten stehen, bevor dann wieder Jonas Dieken ran darf.

Drei schafften es an diesem Spieltag bereits zum zweiten Mal in unsere Elf der Woche. Fenna Borde (SV TiMoNo), Felix Göttlicher (Kickers Emden) und Marvin Rothkegel (SpVg Aurich) durften sich schon über ihre zweite Nominierung freuen.

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