Interimscoach  Markus Unger ersetzt vorerst den erkrankten Kickers-Cheftrainer

| | 14.09.2025 18:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Markus Unger rückt vorerst in die Chefrolle. Foto: Jens Doden/ Emden
Markus Unger rückt vorerst in die Chefrolle. Foto: Jens Doden/ Emden
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Kickers-Trainer Stefan Emmerling wird vorerst wegen eines verschleppten Infekts ausfallen. Der BSV hat die Rollenverteilung während seiner Abwesenheit offiziell festgelegt.

Norderstedt - In mehr als 20 Jahren hatte der ehemalige Fußballprofi Stefan Emmerling als Trainer noch nie eine Partie verpasst. Nun hat es ihn heftiger erwischt. Am Samstag fehlte er krankheitsbedingt zum zweiten Mal in Folge bei einem Pflichtspiel. Der 59-jährige Trainer wird noch mindestens zwei Wochen ausfallen, um sich nach einem verschleppten Infekt völlig auszukurieren. Deshalb verkündete der BSV Kickers am Sonntag, dass vorerst Markus Unger und Bastian Dassel den Cheftrainer ersetzen werden.

„Es gibt im Leben wichtigere Dinge als Fußball. Und die Gesundheit ist definitiv wichtiger. Wir geben Stefan nun die Zeit, die er braucht und wünschen ihm eine schnelle und gute Genesung“, sagt BSV-Fußballchef Henning Rießelmann. „Wir freuen uns, wenn er bald wieder vollkommen gesund und fit an der Seitenlinie steht.“

Emmerling hatte schon vor zwei Wochen bei der 1:3-Niederlage gegen Phönix Lübeck wegen eines Infekts passen müssen. Er hatte danach möglicherweise den Infekt nicht komplett auskuriert. Am vergangenen Dienstag beim Testspiel gegen den SV Großefehn stand er noch an der Seitenlinie. Dann folgte der gesundheitliche Rückfall und die ärztliche Krankschreibung. Deshalb schlüpfte bereits am Samstag der bisherige Co-Trainer Markus Unger in die Chefrolle. Gemeinsam mit Bastian Dassel wird er vorerst die Entscheidungen rund um die Mannschaft treffen. Nach dem Sieg in Norderstedt hofft Henning Rießelmann, dass die Mannschaft nun den leichten Aufwärtstrend, den sie bereits beim 7:0 im Testspiel über den Bezirksligisten SV Großefehn andeutete, fortsetzt. „Wir versuchen jetzt weiter Siege zu holen“, sagt Rießelmann – „auch für Stefan“.

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