Spieler klopfen an  Für Top-Saison muss Kickers Emden jetzt nachlegen

| | 22.08.2025 17:27 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Nick Stepantsev (links) und Marvin Eilerts dürften auch in Hannover zur Startformation von Kickers Emden zählen. Foto: Doden/Emden
Nick Stepantsev (links) und Marvin Eilerts dürften auch in Hannover zur Startformation von Kickers Emden zählen. Foto: Doden/Emden
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In den nächsten beiden Partien warten auf den Fußball-Regionalligisten Kickers Emden zwei Aufsteiger. Los geht es am Sonntag beim HSC Hannover (15 Uhr). Die Personalsituation wird noch besser.

Emden - Die zwei Heimsiege in Folge gegen den Bremer SV und Weiche Flensburg haben gutgetan, waren nach dem verpatzten Saisonstart aber auch bitter nötig. Regionalligist Kickers Emden hat wieder zurück in die Spur gefunden. Mit dem SV Meppen und der SV Drochtersen/Assel hatte es das Auftaktprogramm schon in sich. Jetzt kommen von der Papierform her mit den beiden Aufsteigern HSC Hannover (ab 15 Uhr im Liveticker) und am nächsten Mittwoch dem FSV Schöningen zwei vermeintlich leichtere Aufgaben.

Trainer Stefan Emmerling war schon am vergangenen Sonntag in Hannover und schaute sich den HSC im Heimspiel gegen Phönix Lübeck (0:0) an. „Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft. Ich bin nicht verwundert, dass sie den Aufstieg geschafft haben“, zeigte er sich beeindruckt. Der Neuling kam gut aus den Startlöchern, hat nach drei Partien schon vier Zähler auf dem Konto. Dem Auftaktsieg in Lohne (3:2) folgte eine Klatsche in Flensburg (0:4) und dann das torlose Remis in Lübeck.

Herbst und Manhcke fast bei 100 Prozent

Beim BSV wird sich die Personalsituation bald noch weiter entspannen. Innenverteidiger Fabian Herbst (Muskelfaserriss) und Pauli-Neuzugang Peer Mahncke (Kniescheibe rausgesprungen) befinden sich auf einem guten Weg. „Sie werden bald anklopfen, sind schon fast bei 100 Prozent und dann auch Kandidaten für den Kader sein“, freut sich Emmerling, dass der Konkurrenzkampf noch größer werden wird.

Peer Mahncke ist in Kürze wieder bei 100 Prozent. Foto: Doden/Emden
Peer Mahncke ist in Kürze wieder bei 100 Prozent. Foto: Doden/Emden

Daher wird es auch künftig immer mal wieder vorkommen, dass sich etablierte Spieler wie zuletzt Pascal Steinwender auf der Tribüne wieder finden. „Wir entscheiden nach den Trainingseindrücken“, so der Coach. Auch wenn er den Aufsteiger lobt, dürfte für die Emder klar sein. Wollen sie eine Top-Saison spielen, müssen jetzt die nächsten zwei Siege her. „Es geht in die richtige Richtung. Gegen Flensburg war das auch schon über 70 Minuten sehr ordentlich. Dann darf es uns natürlich nicht passieren, dass es in den letzten 20 Minuten noch einmal so eng wird“, so Emmerling.

Stepantsev will „beide Spiele ziehen“

Da Herbst noch nicht wieder fit ist, deutet in der Defensive alles darauf hin, dass in Hannover in der Innenverteidigung erneut Marvin Eilerts und Neuzugang Felix Göttlicher starten werden. Nach seinen zuletzt überzeugenden Leistungen dürfte auch Nick Stepantsev wieder in der Startaufstellung stehen. Der Offensivspieler gab sich unter der Woche bei uns im Podcast auch sehr zuversichtlich. „Da kommen jetzt zwei unangenehme Gegner auf uns zu. Aber mit den Ansprüchen, die wir haben, müssen wir die beiden Spiele ziehen.“

Stepantsev wechselte vor der Saison vom Drittliga-Absteiger Hannover 96 II nach Emden. „Da die Hannoveraner U23 schon am Samstag spielt, ist es sehr gut möglich, dass einige meiner Ex-Mannschaftskameraden und das Trainerteam auch unser Spiel beobachten“, geht Stepantsev davon aus, dass er nach der Partie noch einige bekannte Hände schütteln wird.

Passiert noch etwas auf dem Transfermarkt?

Ob Kickers Emden auch noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden wird, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Bis Anfang September hat der BSV dafür noch Zeit. Danach ist es nur noch möglich, vereinslose Spieler zu verpflichten. Nach der überraschenden Vertragsauflösung mit Angreifer Emeka Oduah ist es in den letzten Tagen ruhig geblieben. „Natürlich ist es immer noch möglich, dass sich etwas verändert. Vielleicht möchte uns noch jemand verlassen, vielleicht ergibt sich dann noch etwas“, gibt sich Stefan Emmerling recht entspannt.

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