Jemgumer Stürmer  Marek Janssen gelingt fast Premieren-Tor für Essen, dann verletzt

| | 14.08.2025 06:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Jemgumer Angreifer Marek Janssen steht Rot-Weiss Essen in nächster Zeit aufgrund einer Knieverletzung nicht zur Verfügung. Foto: Imago
Der Jemgumer Angreifer Marek Janssen steht Rot-Weiss Essen in nächster Zeit aufgrund einer Knieverletzung nicht zur Verfügung. Foto: Imago
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Was für ein bitterer Augenblick für Marek Janssen. Der Jemgumer durfte am vergangenen Samstag erstmals für Rot-Weiss Essen ran, nur kurze Zeit nach seiner Einwechselung verletzte er sich.

Havelse/Essen - Es hätte so ein schöner Nachmittag für Marek Janssen werden können. Der Angreifer aus Jemgum wurde am vergangenen Samstag in 78. Minute für Ahmet Arslan beim Auswärtsspiel von Rot-Weiss Essen beim TSV Havelse beim Stande von 0:0 eingewechselt. Damit feierte er sein Pflichtspieldebüt für den Essener Drittligisten. In der 87. Minute wäre ihm dann beinahe sogar auch noch sein Premierentreffer für RWE geglückt, sein Kopfball ging aber knapp daneben.

Es folgte die Führung für die Essener durch Tobias Kraulich (89.), doch danach nahm das Unheil für Janssen und Essen seinen Lauf. Zunächst musste der Stürmer, der im Sommer vom Regionalligisten SV Meppen nach Essen gewechselt war, in der vierten Minute der Nachspielzeit verletzungsbedingt und humpelnd das Feld verlassen. In der 96. Minute erzielte Havelse durch Lorenzo Paldino mit einem traumhaften Fallrückzieher auch noch den Ausgleich.

Bittere Diagnose

Am Dienstagnachmittag gaben die Essener nun die Diagnose bekannt. Marek Janssen zog sich eine Kreuzbandzerrung und ein Knochenödem am hinteren Schienbeinkopf zu und fällt erst einmal für unbestimmte Zeit aus. Das ist für den 28-Jährigen besonders bitter, steht für die Essener doch am kommenden Montag ein Höhepunkt an. Dann nämlich kommt Borussia Dortmund (20.45 Uhr, ARD) in der ersten Runde des DFB-Pokals an die Hafenstraße.

Zudem überlegt die Sportliche Leitung der Essener, auch noch einmal auf dem Transfermarkt nachzulegen. Schon vor der Verletzung von Janssen hatte sich der Drittligist mit einer möglichen Verpflichtung vom Düsseldorfer Angreifer Vincent Vermeij beschäftigt, der wechselte nun aber zum Zweitligisten Dynamo Dresden. „Wenn es sowohl sportlich als auch wirtschaftlich passt, dann sind wir handlungsfähig. Nominell haben wir drei Stürmer. Klar ist aber auch, dass es eine wichtige Position ist. Es kann durchaus sein, dass wir, wenn wir absolut überzeugt sind, noch etwas machen“, erklärte Marcus Steegmann, Direktor Profifußball in Essen, gegenüber der „WAZ“. Gut möglich also, dass auf Janssen nach seiner Genesung ein noch härterer Konkurrenzkampf in Essen zukommen könnte.

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