1:4 im Pokal gegen Großefehn TSV Lammertsfehn schlägt sich vor 350 Zuschauern wacker
Der Kreispokalsieger lag zur Pause 0:3 zurück, spielte die zweite Halbzeit remis. Beide Trainer waren zufrieden. Ein Trainerteam wechselte sich in der Schlussphase noch selbst ein.
Remels - Die Sensation blieb - wie erwartet - aus. Aber auch der TSV Lammertsfehn durfte sich nach dem Bezirkspokalspiel gegen den SV Großefehn als kleiner Gewinner fühlen. Mit 1:4 gestaltete das Team aus der 1. Kreisklasse das Ergebnis gegen den Titelanwärter aus der Bezirksliga am Mittwocha, 6. August, akzeptabel. „Mit der zweiten Halbzeit sind wir auch sehr zufrieden. Da haben wir uns sogar ein 1:1 erkämpft“, sagte Trainer Steffen Dressler.
Spieldaten
Tore: 0:1 Martens (25.), 0:2 Freudenberg (31.), 0:3 Gerdes (45. +1), 0:4 Bikker (72.), 1:4 Janßen (89.).
Wegen Rasenproblemen durch Engerlinge im Rasen musste das Nachholspiel der 1. Runde von Lammertsfehn nach Remels verlegt werden. Das war aber kein Hindernis für eine tolle Kulisse für den ostfriesischen Kreispokalsieger. Rund 350 Zuschauer kamen auf den B-Platz.
Ehrentreffer kurz vor Schluss
Die sahen ein völlig überlegenes Gäste-Team, das viel Ballbesitz und einige Chancen hatte, wobei der TSV leidenschaftlich verteidigte. Die Pausenführung der Gäste durch Treffer von Lennard Martens, Janek Freudenberg und Kay Gerdes war natürlich verdient. „Das dritte Gegentor kurz vor der Pause war etwas ärgerlich, weil man sich bei einem 0:2 natürlich doch noch kleine Hoffnungen gemacht hätte“, so Dressler.
Aber auch so agierte der Gastgeber nach dem Wechsel mutiger und mit zwei Spitzen. Zwar war der SVG weiter überlegen und ließ nichts anbrennen. Doch ab und an setzte man kleine Nadelstiche nach vorne. So gelang dem Kreisklassen-Team nach dem 0:4 durch Klaas Bikker kurz vor Schluss noch der Ehrentreffer. Hauke Janßen war der Torschütze (89.).
Trainer kommen noch rein
„Es war ein toller Fußballabend für uns“, sagt Steffen Dressler. Auch Großefehns Coach Bi Le Tran zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams, bei dem viele Spieler zum Einsatz kamen, die beim Ligasieg in Larrelt nicht in der Startelf gestanden waren. „Alle haben es gut gemacht.“ Weil der SVG mit einem kleineren Kader angereist war und am Ende noch Akteure etwas schonen wollte, wechselten Trainer Bi Le Tran und Co-Trainer Anton Gorst sich in der Schlussphase auch noch selbst ein.
In der nächsten Runde trifft der SV Großefehn auf den Landesligisten Grün-Weiß Firrel. Die Begegnung findet am kommenden Dienstag, 12. August, um 20 Uhr in Großefehn statt.