Künftige Nutzung  Das passiert mit alten Feuerwehrhäusern in Leer

| | 03.06.2025 11:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Feuerwehrhaus in Logabirum dienst derzeit als Materiallager. Foto: Klaus Ortgies
Das Feuerwehrhaus in Logabirum dienst derzeit als Materiallager. Foto: Klaus Ortgies
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In Logabirum wird derzeit Material gelagert. Die Einsatzkräfte in Nüttermoor ziehen bald um.

Nüttermoor - Die Arbeiten am neuen Feuerwehrhaus in Nüttermoor schreiten voran. Im Sommer 2026 sollen die Einsatzkräfte in ihr neues Domizil am Ortseingang in Richtung Ems-Park einziehen können, so die Planungen. Dann werden die derzeit genutzten Räumlichkeiten frei. Doch auch dafür gibt es bereits Pläne.

Wie Bürgermeister Claus-Peter Horst in einem Pressegespräch kürzlich erläuterte, soll das Gebäude dann als Materiallager der Feuerwehr genutzt werden. Derzeit stehen dafür die Räume im ehemaligen Feuerwehrhaus in Logabirum zur Verfügung. „Wir würden dieses Haus dann gerne abreißen“, sagte Horst.

Wohnungen könnten entstehen

Im Anschluss könnte auf dem Grundstück der Neubau eines Wohnhauses entstehen, den die Kommunale Wohnungsverwaltung (KWL) errichten könnte. „Das ist aber erst einmal nur die Idee und noch nicht beschlossen“, betont der Bürgermeister.

Die Ortsfeuerwehr Logabirum wurde 2020 aufgelöst. Foto: Klaus Ortgies
Die Ortsfeuerwehr Logabirum wurde 2020 aufgelöst. Foto: Klaus Ortgies

Auch in Remels soll das alte Feuerwehrhaus nach dem Umzug der Einsatzkräfte als Lager für die Einsatzausrüstung genutzt werden. Das sagte Bürgermeister Heinz Trauernicht am 6. Mai 2025 im Feuerwehrausschuss der Gemeinde Uplengen. Dort wurde beschlossen, dass die Feuerwehr Jübberde nach Remels in den neuen Standort Uplengen-Mitte umzieht. Allerdings werden die beiden Feuerwehren zunächst nur zusammen kooperieren – an zwei Standorten, hieß es. Die räumliche Integration solle bis zum Jahresende erfolgen.

In Jheringsfehn zieht die Feuerwehr am 21. Juni in ihr neues Gebäude. Moormerlandes Bürgermeister Hendrik Schulz sagte kürzlich, dass das alte Haus wahrscheinlich verkauft werden soll.

Neuer Standort für Feuerwehr Leer gesucht

Wo die Ortsfeuerwehr Leer künftig ansässig sein wird, steht unterdessen noch nicht fest. „Es werden verschiedene Flächen geprüft“, erklärte Horst. Für ein neues Feuerwehrhaus bräuchte man etwa 7000 bis 8000 Quadratmeter. Hinzu komme, dass es in die Feuerwehrbedarfsplanung passen müsse, was die Einsatzzeiten sowie die Verfügbarkeit des Personals betreffe.

Derzeit ist die Leeraner Ortswehr auf der Nesse beheimatet. Direkt neben dem Feuerwehrhaus befindet sich noch die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) des Landkreises. Diese zieht nach der Fertigstellung nach Brinkum um. „Der Landkreis hat versprochen, dass die Stadt die derzeitigen Flächen der FTZ bekommt“, so Horst. „Dann müssten wir aber im Bestand umbauen. Das ist immer schwieriger.“ Daher wolle man lieber komplett neu bauen.

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