Erfolgswelle  Ostfriesin im Halbfinale um Schweizer Meisterschaft

| | 22.04.2025 18:06 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Imke Wübbenhorst konnte ihrer Mannschaft applaudieren. YB gewann gegen Luzern mit 1:0. Foto: Imago
Imke Wübbenhorst konnte ihrer Mannschaft applaudieren. YB gewann gegen Luzern mit 1:0. Foto: Imago
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Fußballtrainerin Imke Wübbenhorst schaltete mit YB Bern im Play-Off-Viertelfinale den FC Luzern aus. Auch die Chancen im Halbfinale stehen für die Bernerinnen gut.

Bern - Gewöhnlich sehnt sich jeder nach Urlaub und Freizeit. Nur die Auricher Fußballlehrerin Imke Wübbenhorst hofft, dass sich ihre trainingsfreie Zeit noch möglichst lange hinauszögert. Und für die erste Verlängerung ihres Dienstes bei den Schweizer Super-League-Frauen von YB Bern in der Saison 2024/2025 hat die Mannschaft bereits gesorgt. In der Play-Off-Runde um die Schweizer Meisterschaft haben die „Girls“ der Young Boys das Halbfinale erreicht. Nach dem 2:1-Sieg beim FC Luzern feierten die Wübbenhorst-Frauen auch im Rückspiel einen Erfolg. Vor 2200 Zuschauern siegten die Bernerinnen mit 1:0 (1:0).

Die Ostfriesin, die erst im Dezember ihr erstes Kind (Bendt) zur Welt brachte und erst kürzlich aus dem Mutterschaftsurlaub auf die Trainerbank zurückkehrte, schwebt damit weiterhin auf einer Erfolgswelle. Erst zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte sind die Bernerinnen in die Vorschlussrunde um die Meisterschaft eingezogen. Im Rückspiel gegen den FC Luzern dominierte YB lange Zeit ganz eindeutig die Partie. Das Tor des Tages erzielte Stephanie Waeber kurz vor der Halbzeit. Nach dem Wechsel verloren die Gastgeberinnen ein wenig ihren Rhythmus. Trotzdem mussten sie nie wirklich um ihren Erfolg bangen.

Nächster Gegner FC Zürich

Der Sieger der Super League trifft nun im Halbfinale auf den FC Zürich. Das Hinspiel bestreitet YB Bern am Samstag 26. April in Zürich und genießt dann eine Woche später im Rückspiel Heimrecht. Das Wübbenhorst-Team geht gegen den Fünften der Ligarunde als Favorit ins Rennen.

Während YB im Viertelfinale die Pflicht erfüllte, scheiterte bereits der eigentliche Titelfavorit. Der Genfer Vorjahresmeister Servette FC Chênois schied sensationell nach Elfmeterschießen gegen die Züricher Grasshoppers aus. Die Züricherinnen treffen nun auf den Liga-Zweiten FC Basel.

Imke Wübbenhorst hofft auf jeden Fall, dass ihre Saison noch bis Mitte Mai andauert. Denn für den 17. Mai ist das Final-Rückspiel um die Schweizer Meisterschaft terminiert.

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