Erste Profi-Tore des Ex-Emders  Zwei Treffer von Nikky Goguadze beim Osnabrücker 5:1-Sieg

| | 16.02.2025 11:56 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Wurde nach dem Spiel von den Fans und Mitspielern (Hintergrund) gefeiert: Nikky Goguadze. Foto: Michael Titgemeyer/osnapix
Wurde nach dem Spiel von den Fans und Mitspielern (Hintergrund) gefeiert: Nikky Goguadze. Foto: Michael Titgemeyer/osnapix
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In seinem dritten Profispiel trifft der frühere Spieler von Germania Leer, GW Firrel und Kickers Emden erstmals. Das sagt der Niederländer nach dem Erfolg in Hannover.

Osnabrück - Der Höhenflug des VfL Osnabrück hat nun auch Nikky Goguadze Flügel verliehen. Der Winter-Neuzugang vom Regionalligisten Bremer SV erzielte am Samstag, 15. Februar, beim 5:1-Auswärtssieg des VfL bei der Reserve von Hannover 96 einen Doppelpack. Es waren die ersten Profitreffer des Niederländers mit georgischen Wurzeln, dessen Fußballlaufbahn in Deutschland 2018 bei Germania Leer begann und die ihn unter anderem über die Zwischenstationen GW Firrel und Kickers Emden nun im Januar in die 3. Liga führten. Als „unglaublich“ beschrieb der 27-Jährige nach dem Spiel am Samstag im Interview mit VfL-TV seine Gefühlslage nach seinen Tor-Debüt. „Ich habe hierauf gewartet.“

Sein allererstes Spiel in Deutschland bestritt Nikky Goguadze im August 2018 für Germania Leer. Dabei erzielte er beim 3:0 gegen TuRa 07 Westrhauderfehn (rechts) alle Treffer. Archiv: Ortgies
Sein allererstes Spiel in Deutschland bestritt Nikky Goguadze im August 2018 für Germania Leer. Dabei erzielte er beim 3:0 gegen TuRa 07 Westrhauderfehn (rechts) alle Treffer. Archiv: Ortgies

Goguadze war in der Winterpause mit 18 Regionalliga-Toren im Gepäck an die Bremer Brücke gewechselt, wo der neue Trainer Marco Antwerpen mit vier Punkten aus zwei Spielen noch vor Weihnachten die Trendwende eingeleitet hatte. Unter seiner Regie hat der VfL nun 17 Punkte in sieben Spielen geholt und die Abstiegsplätze verlassen. Nach zehn Joker-Minuten in den ersten beiden Spielen wurde Goguadze in den vergangenen beiden Partien nicht eingewechselt. „Ich muss Geduld haben und weiter Gas geben“, hatte der Offensivspieler vor wenigen noch Tagen im Gespräch mit unserer Zeitung gesagt.

Das sagte sein Trainer

Das tat der schnelle und abschlussstarke Angreifer unter der Woche offensichtlich gut. Der Trainer wechselte ihn schon zur Pause bei einer 2:0-Führung und in Überzahl ein, nachdem ein Hannoveraner kurz vor der Pause die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Der VfL kassierte dann zu Beginn der zweiten Hälfte den Anschlusstreffer, ehe Goguadze nach einem Steilpass sich gegen mehrere Gegenspieler behauptete und mit einem Flachschuss zum 3:1 traf. „Bei Nikky Goguadze hatten wir schon in der Trainingswoche ein gutes Gefühl gehabt - und als er sich dann den Ball zurechtgelegt hat vor dem 3:1 hat man gesehen, welche Abschlussstärke er hat“, sagte Trainer Marco Antwerpen gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Sein Salto-Jubel durfte nicht fehlen. Foto: Foto: Michael Titgemeyer/osnapix
Sein Salto-Jubel durfte nicht fehlen. Foto: Foto: Michael Titgemeyer/osnapix

Per Kopfball nach einer Ecke und mit freundlicher Unterstützung des Hannover-Torwarts ließ Nikky Goguadze dann noch das 4:1 folgen. Seinen Debüt-Treffer im Profifußball feierte er so, wie er es schon in Leer, Firrel und Emden getan hatte: mit einem artistischen Salto: „Den Salto nach meinem ersten Tor musste ich einfach machen.“

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