Ärger beim Hallenfußball Schiedsrichter bricht Firrels Spiel ab – Gegner zu aggressiv
Kein schönes Spiel erlebte der Landesligist gegen den FC Mariensiel. Beim Hallen-Event in Wilhelmshaven kam man aber weiter, wie auch der SV Großefehn. Zudem trat Firrel bei einem anderen Cup an.
Petersfehn/Wilhelmshaven - Ein intensives Hallenfußball-Wochenende liegt hinter dem Landesligisten Grün-Weiß Firrel. Am Freitagabend, 27. Dezember, wurde er beim Bley-Cup in Petersfehn (Bad Zwischenahn) Zweiter hinter dem Regionalligisten SSV Jeddeloh. Beim Hallen-Event des WSC Frisia Wilhelmshaven tags darauf in der Nordfrost-Arena qualifizierte sich Grün-Weiß wie auch der ostfriesische Bezirksligist SV Großefehn souverän für das Endturnier am Samstag, 4. Januar.
Das Turnier in Wilhelmshaven hatte allerdings unschöne Begleiterscheinungen. Das erste Gruppenspiel der Firreler gegen den FC Mariensiel (Spitzenreiter 2. Kreisklasse) wurde noch vor dem regulären Ende abgebrochen. „Das war die richtige Entscheidung. Das hatte nicht mehr viel mit Fußball zu tun“, sagte Firrels Spieler Henning Röbke, der die Mannschaft trainierte. Die Mariensieler hätten sich etliche harte Fouls geleistet, die durch den Schiedsrichter auch mehr als ausgesprochene Zwei-Minuten-Strafen verdient gehabt hätten. In verkürzter Spielzeit siegte GW Firrel 3:0 und wunderte sich über manch andere Entscheidung des Unparteiischen. Nachdem die Mariensieler sich über den Hallensprecher erst für ihr Verhalten entschuldigt hatten, „langten“ sie auch im nächsten Spiel gegen den SV Wilhelmshaven II dennoch wieder kräftig hin.
Auch Großefehn kam weiter
„Wir waren froh, dass wir da ohne Verletzung rausgekommen sind und uns für den Finaltag qualifiziert haben, bei dem dann hoffentlich ein sportlich höheres Niveau ist“, so Röbke. Vom guten Bezirksligisten Heidmühler FC trennte man sich 1:1, den mit manch Oberliga-Spielern verstärkten SV Wilhelmshaven II besiegte Firrel 6:3.
Der SV Großefehn qualifizierte sich in der anderen Gruppe ebenfalls für das Finalturnier durch Siege über die 3./4. Herren von Frisia (6:1) und die Frisia-A-Junioren (1:0). Gegen den Bremer Oberligisten Brinkumer SV hieß es 2:3.
So lief es in Petersfehn
Auf den Fünftligisten trafen die Firreler selbst tags zuvor am 27. Dezember in Petersfehn und siegten 2:1. Dabei spielte Firrel eine Zeit in Überzahl, weil der BSV einen Wechselfehler begangen hatte (Zeitstrafe) und sich wegen Schiedsrichter-Beleidigungen anschließend noch Rote Karten einhandelte.
Die Firreler verloren nur die Partie gegen den Sieger Jeddeloh (2:5), der mit einer Mischung aus Regionalliga-Spielern und A-Junioren antrat. „Direkt nach den Feiertagen fehlte bei uns etwas die Spritzigkeit“, sagte Röbke. So kam man gegen den VfL Oldenburg II (2:2) und den zweiten Ostfriesen-Vertreter Concordia Ihrhove (5:5) nur zu Unentschieden. Im entscheidenden Duell um Platz zwei gab GW nochmal Vollgas und siegte 4:0 gegen Petersdorf. Manuel Suda wurde zudem Torschützenkönig (sieben Tore). Bezirksligist Ihrhove landete von sieben Teams auf Rang fünf.