Ferber am Freitag  Viel Kohle, viel‘ Ideen

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Eine Kolumne von Florian Ferber
| 20.12.2024 07:22 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
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Elon Musk ist aktuell der reichste Mensch der Welt und im nächsten Jahr vielleicht sogar der erste Billionär auf Erden. Was könnte man mit so viel Geld alles machen? Ein paar Vorschläge hätte ich.

„Über Geld spricht man nicht, man hat es“, sagt der Volksmund. Aber bei schwindelerregenden 464 Milliarden US-Dollar fällt es schwer, zu schweigen. So hoch wird das aktuelle Vermögen des reichsten Mannes der Welt, Elon Musk, geschätzt. Der Chef von Tesla und SpaceX, Eigentümer der Plattform X, der zum erweiterten „Experten“-Kreis des Gruselkabinetts vom künftigen US-Präsidenten Trump zählt, könnte 2025 der erste Billionär auf Erden werden. Das hat nicht mal Onkel Dagobert geschafft.

464 Milliarden Dollar sind obszön viel Geld für eine Einzelperson, keine Frage. Aber gerade jetzt, in der Vorweihnachtszeit, die ja immer auch eine Zeit der Wünsche ist, habe ich schon überlegt, was ich mit so einer Wahnsinnssumme alles anstellen könnte. Das Naheliegendste für mich persönlich wäre, das Mittelfeld von Werder Bremen mit Wusiala – also Florian Wirtz und Jamal Musiala – zu verstärken. Ich schätze, Erling Haarland als Sturm-Backup für Marvin Ducksch und Pep Guardiola als Co-Trainer und Greenkeeper fürs Weserstadion wären auch noch locker drin.

Dubai-Schokolade in der Schulmensa

Für Borkum ließe sich ebenfalls die eine oder andere Verwendung finden. Bei über 460 Milliarden Dollar erscheinen die taxierten 20 Millionen Euro für die neue Ganztagsgrundschule wie Peanuts. Stichwort Peanuts: In der Mensa würde dann künftig natürlich keine Nuss-, sondern ausschließlich Dubai-Schokolade serviert, versteht sich. Gezeitenland und Kulturinsel könnten quasi aus der Portokasse aufgehübscht, saniert oder gar neugebaut werden. Wer würde nicht gern als Badegast auf einer goldenen Rutsche ins Wasser gleiten oder als Künstler in einer modernen High-Class-Eventlocation performen?

Apropos: Bei den Beach Days Borkum müsste natürlich in ganz neuen Star-Dimensionen gedacht werden. Denn die Gage von Taylor Swift wäre bei schier unbegrenztem Budget kein Hinderungsgrund mehr, die derzeit wohl populärste Popsängerin des Planeten auf den schönsten Sandhaufen der Welt zu lotsen. Vielleicht ließen sich sogar die Stones mit einem „kleinen“ Handgeld erweichen. Allein die neidischen Blicke von Norderney, wenn Mick und Keith die Open-Air-Bühne rocken und sich an „Die Insel meiner Träume“ versuchen, wären doch jeden Cent wert.

Geld allein macht nicht glücklich

So, ehe mir die Ideen nun zu Kopf steigen und unrealistisch werden, wünsche ich Ihnen liebe Leserinnen und Leser, lieber frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2025. Und nicht vergessen: Geld allein macht nicht glücklich.

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