Nach Freistellung von NBG-Geschäftsführer  Borkumer SPD-Vorstand will nach vorne schauen

| | 14.10.2024 15:28 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Personalie Göran Sell war auch Thema im SPD-Vorstand. Foto: Archiv
Die Personalie Göran Sell war auch Thema im SPD-Vorstand. Foto: Archiv
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Borkums SPD Vorstand hat sich zuletzt unter anderem mit der Freistellung von NBG-Geschäftsführer Göran Sell beschäftigt. Es wurde klar formuliert, wie es aus Sicht der Genossen nun weitergehen sollte.

Borkum - In ihrer jüngsten Sitzung haben die Mitglieder des Borkumer SPD-Vorstandes unter anderem über die aktuelle politische Lage auf Borkum diskutiert. Dazu hat laut Pressemitteilung auch die Freistellung des Geschäftsführers der Nordseeheilbad Borkum GmbH (NBG), Göran Sell, gehört. „Nach einhelliger Meinung des Vorstandes haben alle Seiten Fehler gemacht, daher sollten die gegenseitigen Vorwürfe nun beendet und in die Zukunft geschaut werden“, heißt es in der Mitteilung.

Die Geschäftsführerstelle müsse nun dringend wiederbesetzt und die Übergangsregelung gestaltet werden. Es sei ebenfalls angeregt worden, die Übergangsgeschäftsführung auf zwei Personen zu verteilen, um eine Überlastung zu vermeiden. „Die Mitglieder des Vorstandes erwarten, dass seitens der Stadt Borkum zukünftig schneller und ausführlicher über die wichtigen Inselvorgänge berichtet wird“, so der SPD-Vorstand.

Ministerin soll auf die Insel kommen

Ferner habe der Vorsitzende Markus Stanggassinger über den Besuch mit Parteifreund Jürgen Müller im niedersächsischen Landtag in Hannover berichtet. Unter anderem hätten Gespräche mit der Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung, Wiebke Osigus (SPD), sowie mit der SPD-Fraktionssprecherin des entsprechenden Ausschusses, Immacolata Glosemeyer (SPD), über Borkumer Themen stattgefunden.

Seitens des Borkumer SPD-Vorstandes sei vorgeschlagen worden, die Ministerin und den Fachausschuss auf die Insel einzuladen, wenn die Sanierung der Gartenstraße abgeschlossen ist. Schließlich handele es sich bei der Neugestaltung der Gartenstraße um die letzte Maßnahme aus dem Dorferneuerungsprogramm, und die Mittel dafür kämen aus dem Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung.

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