Niederlage in Wilhelmshaven  Für GW Firrel ist im Bezirkspokal früh Endstation

| | 04.09.2024 16:29 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Bernd Grotlüschen rotierte ordentlich durch. Foto: Doden
Bernd Grotlüschen rotierte ordentlich durch. Foto: Doden
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Der letztjährige Endspielteilnehmer GW Firrel musste im Bezirkspokal schon früh die Segel streichen. Trainer Bernd Grotlüschen kann der Niederlage in Wilhelmshaven sogar etwas Gutes abgewinnen.

Wilhelmshaven - In der letzten Saison ging die Reise von GW Firrel im Bezirkspokal bis ins Heimfinale gegen den Landesliga-Konkurrenten SV Holthausen/Biene. Erst im Endspiel zog die Mannschaft von Bernd Grotlüschen dann mit 1:3 den Kürzeren. In dieser Saison ist schon früher Schluss.

In der dritten Runde unterlagen die Grün-Weißen am Mittwochabend beim Bezirksligisten WSC Frisia Wilhelmshaven mit 1:2 (0:1). „Wir haben einen breiten und ausgeglichenen Kader, daher haben wir stark durchrotiert. Leider hat es am Ende nicht ganz gereicht“, ärgerte sich Trainer Bernd Grotlüschen zum einen über die Niederlage. Zum anderen gab er aber zu Bedenken, dass die Belastung in der letzten Spielzeit aufgrund der Pokalspiele mit den weiten Fahrten schon enorm hoch gewesen sei. „Jetzt können wir uns voll auf die Meisterschaft konzentrieren“, so Grotlüschen.

GW Firrel: Carstens, Goguadze (60. Karius), Schouwer, Gereke, Marmouk, Darsow (68. Reinh. Grotlüschen), Schönfelder, Lücht, Suda, Busemann (68. Dierks), Bennert.

Tore: 1:0 Azadzoy (36.), 1:1 Marmouk (79.), 2:1 Huber (89.)

Drückende Überlegenheit

Einige Spieler wie Torben Lange oder Michael Olbrys wurden in Wilhelmshaven komplett geschont, Henning Röbke oder Reinhard Grotlüschen saßen zunächst auf der Bank. In der ersten Halbzeit sei seine Mannschaft in Wilhelmshaven nicht so gut ins Spiel gekommen, so Grotlüschen, die Gastgeber gingen in Führung.

Nach dem Wechsel kam Firrel dann wesentlich besser ins Spiel. Durch eine Standardsituation von außen gelang durch Oussama Marmouk der Ausgleich. „Danach waren wir drückend überlegen, ich habe nicht mehr damit gerechnet, dass wir noch ein spätes Gegentor kassieren könnten“, so Grotlüschen. Am Ende nahm er das Pokalaus aber recht gelassen hin. „Klar wollen wir in jedem Spiel gewinnen, aber es ist alles in Ordnung. Es hat sich keiner verletzt, jetzt konzentrieren wir uns auf das Auswärtsspiel in Gesmold.“

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