An Fußball ist nicht zu denken  Pfützen und Seen von Firrel bis Edewecht

| | 02.01.2024 18:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Solche Ausmaße wie hier in Edewecht (Ammerland) haben die Überflutungen auf ostfriesischen Fußballplätzen (noch) nicht angenommen. Foto: Privat
Solche Ausmaße wie hier in Edewecht (Ammerland) haben die Überflutungen auf ostfriesischen Fußballplätzen (noch) nicht angenommen. Foto: Privat
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Die Regenfälle sorgen für Morastgebiete und Seenplatten auf den Sportplätzen in Ostfriesland und Umgebung. Wir haben uns umgeschaut und Bilder gemacht.

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Fußballplätze überflutet
02.01.2024
Ostfriesland - Land unter nicht nur in vielen privaten Gärten, sondern auch auf etlichen Fußballfeldern der Region. Die Regenmassen der vergangenen Wochen und Monate setzten den Spielfeldern derart heftig zu, dass auch in nächster Zeit nur auf Kunstrasenflächen Fußballtraining möglich sein wird. Unsere Redaktion hat ein paar Bilder von besonders heftig gewässerten Spielfeldern aus Ostfriesland und Umgebung zusammengestellt.

Am schlimmsten hat es kurz vor Silvester den Emslandclub SV Holthausen-Biene getroffen. Die Ems trat durch das Hochwasser über die Ufer und überflutete das komplette Spielfeld. Erste Befürchtungen, wonach das Sportgelände in der Rückrunde nicht mehr zu gebrauchen sei, haben sich zum Glück nicht bestätigt.

Beim Landesligisten SV Holthausen-Biene überflutete das Hochwasser der Ems das Feld vor Silvester. Das Wasser floss aber zum Glück komplett wieder ab. Foto: Privat
Beim Landesligisten SV Holthausen-Biene überflutete das Hochwasser der Ems das Feld vor Silvester. Das Wasser floss aber zum Glück komplett wieder ab. Foto: Privat

Sportlicher Leiter von Biene ist erleichtert

„Das Wasser hat sich komplett wieder zurückgezogen“, zeigte sich der Sportliche Leiter, Henrik Bemboom erleichtert. „Wir haben wirklich Glück im Unglück gehabt.“ Leichte Schäden trug das Sportheim davon. Auch zwei Kabinen, die sich im Keller befanden, standen unter Wasser. „Aber die wurden schon vorsorglich von der Feuerwehr geflutet“, erklärt Bemboom. „Es ist nun einmal besser sauberes Wasser abzupumpen als das dreckige Emswasser.“

Besonders schwer getroffen hat es auch den Ammerland-Klub VfL Edewecht. Dort steht das Wasser so hoch auf dem Feld, dass sich dort derzeit eher Schwimmkurse als Ballübungen anbieten. Zumindest morastige Plätze sind auch überall in Ostfriesland zu finden – etliche Felder sind zudem mit Pfützen übersät.

Wasserball statt Fußball gespielt werden kann bei GW Firrel hinten rechts auf dem Platz. Auch an anderen Stellen auf dem Feld stehen Pfützen. Foto: Homes
Wasserball statt Fußball gespielt werden kann bei GW Firrel hinten rechts auf dem Platz. Auch an anderen Stellen auf dem Feld stehen Pfützen. Foto: Homes

Große Pfützen in Firrel und Hesel

In Firrel oder Hesel wird auf absehbare Zeit kein Ball rollen können. Nicht viel besser sieht es in Nüttermoor aus, bedingt besser in Schwerinsdorf. Und über den „Pegelstand“ des Fußball-Oberligisten BSV Kickers Emden hat unsere Zeitung in den vergangenen Wochen bereits zur Genüge berichtet.

Die gute Nachricht kommt derzeit von den Meteorologen. Ab dem Wochenende soll es deutlich kühler werden und vorerst keine weiteren Niederschläge geben.

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