Blick in die Hallenfußball-Saison  Spielplan fertig – Aurich-Cup steht im Zeichen der Derbys

| | 07.11.2023 13:43 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Auch die kleinsten Kicker wie hier die letztjährigen G-Junioren von Fortuna Veenhusen haben beim Aurich-Cup immer großen Spaß. Archivfoto: Doden/Emden
Auch die kleinsten Kicker wie hier die letztjährigen G-Junioren von Fortuna Veenhusen haben beim Aurich-Cup immer großen Spaß. Archivfoto: Doden/Emden
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354 Teams sollen diesen Winter beim XXL-Turnier teilnehmen. Dort wurde nun erstmals nicht mehr gelost, die Gruppen vom Gastgeber festgelegt. In einem wichtigen Wettbewerb fehlt der Titelverteidiger.

Aurich - Mit einer F-Jugend-Partie startet am Donnerstag, 28. Dezember, um 8.30 Uhr der Aurich-Cup. Passend zum diesjährigen Motto „Derbys“ stehen sich die Nachwuchsteams des Gastgebers SpVg Aurich und der JSG Egels-Popens/Wiesens zum Auftakt des neuntägigen Hallenfußball-Spektakels in der Auricher Sparkassen-Arena gegenüber.

Durch noch mehr Derbys hofft Gastgeber SpVg Aurich auf noch mehr Stimmung auf den Tribünen. Archivfoto: Doden/Emden
Durch noch mehr Derbys hofft Gastgeber SpVg Aurich auf noch mehr Stimmung auf den Tribünen. Archivfoto: Doden/Emden

Die Spielpaarungen für das laut SpVg größte Hallenfußballturnier in Deutschland stehen seit einigen Tagen fest und sind online unter www.spvgaurich.de einzusehen. Dabei verzichtete der Gastgeber bei der 30. Auflage bewusst auf eine Auslosung der Gruppen, die immer öffentlich im Klubheim „Hattrick“ stattgefunden hatte. „Wir wollen dieses Mal mehr Derbys und entsprechend mehr Stimmung. Deshalb versuchen wir es diesmal so“, erklärte SpVg-Geschäftsführer Stefan Wilts auf Nachfrage. Er und seine Mitstreiter vom Organisationsteam haben die Gruppen gesetzt, und dieses Muster von den Herren bis zu den Nachwuchsfußballern durchgezogen.

GW Firrel ist nicht dabei

Bei dem prestigeträchtigen Männer-Wettbewerb sind es dieses Mal weniger höherklassige Mannschaften von der Bezirksliga aufwärts. „Wir haben den Teams zugesagt, die sich auch mit als erstes angemeldet hatten“, so Wilts. Dies seien viele regionale Klubs aus den ostfriesischen Ligen gewesen. In der Gruppe III kommt es so zum Beispiel zu einer Art „Gemeindemeisterschaft“ zwischen dem TuS Weene, Eintracht Ihlow und TuS Westerende. Im 32 Teams umfassenden Teilnehmerfeld der Männer fehlt Titelverteidiger und Landesligist GW Firrel. „Die Firreler haben sich diesmal nicht angemeldet.“

GW Firrel gewann zu später Stunde im Januar im letzten Spiel des 29. Aurich-Cups den Männer-Wettbewerb. Diesmal wird es einen neuen Sieger bei den Herren geben. Archivfoto: Doden/Emden
GW Firrel gewann zu später Stunde im Januar im letzten Spiel des 29. Aurich-Cups den Männer-Wettbewerb. Diesmal wird es einen neuen Sieger bei den Herren geben. Archivfoto: Doden/Emden

In den Gruppen 1 und 2 tummeln sich die Favoriten. In der Gruppe der drei Bezirksligisten SpVg Aurich, SV Großefehn und SV Wallinghausen (Gruppe 1) ist noch ein Startplatz frei. In der Gruppe 2 spielen mit dem SV Wilhelmshaven (Weser-Ems) und Tuspo Surheide (Bremen) zwei Landesliga-Tabellenführer. Dazu gesellen sich die beiden ostfriesischen Bezirksligisten Germania Leer und TuS Middels. Aus den acht Vierergruppen erreichen die ersten beiden Teams jeder Gruppe die Achtelfinalgruppen. Acht Mannschaften schaffen es zum großen Finaltag am Sonntag, 7. Januar.

Je 64 Teams bei der E- und D-Jugend

Bei den Frauen starten zwölf Mannschaften. Neben Gastgeber Aurich ist auch Oberliga-Konkurrent und Titelverteidiger SV TiMoNo dabei – ebenso das U17-Bundesligateam der SpVg Aurich. Dieses Trio dominierte schon vergangenes Jahr den Wettbewerb.

Die Sparkassen-Arena verwandelt sich nach Weihnachten wieder in eine Fußball-Arena mit ausgelegtem Kunstrasen. Archivfoto: Doden/Emden
Die Sparkassen-Arena verwandelt sich nach Weihnachten wieder in eine Fußball-Arena mit ausgelegtem Kunstrasen. Archivfoto: Doden/Emden

Bis auf den 31. Dezember und 1. Januar wird an allen Tagen ab dem 28. Dezember der Ball rollen – meist von morgens bis fast Mitternacht. Die 354 Startplätze verteilen sich auf 14 Wettbewerbe der verschiedenen Altersklassen. „Einige wenige Restplätze sind noch frei“, sagt Stefan Wilts und verweist interessierte Vereine auf die Homepage. Die größten Teilnehmerfelder gibt es bei den E- und D-Junioren. Dort tummeln sich jeweils 64 Mannschaften.

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