Spieler schwer verletzt  Kickers Emden erreichte Montag eine Hiobsbotschaft

| | 10.07.2023 13:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Dieser Zweikampf von Efkan Erdogan mit dem Heerenveener Charlie Webster hatte eine schwere Verletzung für den Emder zur Folge. Foto: Imago
Dieser Zweikampf von Efkan Erdogan mit dem Heerenveener Charlie Webster hatte eine schwere Verletzung für den Emder zur Folge. Foto: Imago
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Eine MRT-Untersuchung bei den Ärzten von Werder Bremen führte zur bitteren Diagnose. Manager Henning Rießelmann will auf diesen Ausfall personell vermutlich noch reagieren.

Wenum/Emden - Hiobsbotschaft für den Fußball-Oberligisten BSV Kickers Emden. Für Neuzugang Efkan Erdogan ist die Hinserie bereits beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Montagmorgen bei den Mannschaftsärzten von Werder Bremen. „Er hat sich beim Testspiel in Heerenveen das Kreuzband gerissen“, sagt BSV-Manager Henning Rießelmann. „Das ist ein ganz bitterer Ausfall für uns.“

Auch Trainer Stefan Emmerling zeigte sich geschockt. „Effe hatten wir als Korsettstange eingeplant“, sagt er. „Er hat gleich in den ersten Partien gezeigt, dass er ein Führungsspieler bei uns sein kann.“ Laut Emmerling ist allerdings der Riss des Kreuzbands noch nicht zu 100 Prozent gesichert. „Alles deutet allerdings darauf hin.“

Die Diagnose am Montag kam am Tag nach einer ordentlichen Vorstellung und der 0:6-Niederlage beim niederländischen Erstligisten nicht überraschend. Die dramatischen Folgen eines Zweikampfs von Efkan Erdogan mit dem Heerenveener Charlie Webster waren am Sonntag in der 23. Minute sofort zu hören und zu sehen. Mit einem lauten Schrei ging der Emder Neuzugang von Atlas Delmenhorst zu Boden und hielt sich sofort das rechte Knie. Gestützt von Betreuern humpelte der Emder vom Feld. Anschließend musste sogar eine Trage her.

Kickers erwägt Neuverpflichtung

Damit fehlt dem BSV nun bereits der zweite Akteur aus dem hochkarätigen Kader. Torhüter Flemming Niemann hatte unmittelbar vor dem Trainingsstart aus gesundheitlichen Gründen um eine Vertragsauflösung gebeten.

Neben der Suche nach einem neuen Torhüter denkt der Klub auch über die Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers nach. „Wir werden jetzt noch den ein oder anderen Spieler im Training testen“, kündigt Henning Rießelmann an.

Er geht allerdings davon aus, dass dabei die Marschroute nicht mehr eingehalten werden kann, einen Akteur aus dem äußersten Nordwesten zu verpflichten. „Der regionale Bezug ist bei diesen Spielern wahrscheinlich nicht mehr möglich.“

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