Vor dem Derby  Kickers-Jahrhundertsprecher Gerd Krauledat geehrt

| | 13.05.2023 16:36 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Kickers-Stadionsprecher Gerd Krauledat (Mitte) wurde vor dem Spiel von Matthias Nittmann (von links, Kickers-Finanzvorstand), Reiner Bruns (stellvertretender Vorsitzender Emder Sportbund), Peter Bartsch (Vorsitzender Emder Sportbund) und Dr. Jörg Winter (Kickers-Vorsitzender) geehrt. Foto: Doden/Emden
Kickers-Stadionsprecher Gerd Krauledat (Mitte) wurde vor dem Spiel von Matthias Nittmann (von links, Kickers-Finanzvorstand), Reiner Bruns (stellvertretender Vorsitzender Emder Sportbund), Peter Bartsch (Vorsitzender Emder Sportbund) und Dr. Jörg Winter (Kickers-Vorsitzender) geehrt. Foto: Doden/Emden
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Seit 46 Jahren ist Gerd Krauledat die Stimme von Kickers Emden. Vor dem Derby gegen Atlas Delmenhorst wurde der Stadionsprecher überrascht und für seine langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit geehrt.

Emden - Mit dem Begriff Legende sollte man vorsichtig umgehen. Bei Gerd Krauledat trifft es zu. Seit 46 Jahren ist er Stadionsprecher beim BSV Kickers Emden. So mussten einige Anhänger schon genauer hinhören, als am Freitagabend gut 15 Minuten vor Anpfiff eine ungewohnte Stimmte das Mikrofon enterte. Auf einmal war Peter Bartsch, Vorsitzender des Emder Stadtsportbundes, im Ostfriesland-Stadion zu hören und dankte dem mittlerweile 79-Jährigen für seine jahrelange Tätigkeit.

Im Rahmen der Aktion „Ehrenamt überrascht“ vom Landessportbund überreichte er Krauledat mit sehr persönlichen Worten eine Urkunde. „Nach 46 Jahren ist es an der Zeit, Danke zu sagen. Für diese Ehrung kommen wir gerne in Dein Wohnzimmer. Du hast alles gesehen, vom VfL Ockenhausen bis zum 1. FC Köln. Du bist wir - vielen Dank für Deinen Einsatz.“

Seit 1977 ist Krauledat für Kickers Emden im Einsatz. Aber nicht nur im Fußball ist er zu Hause, so begleitete er mit seiner Stimme auch den Emder Matjeslauf, viele Boxveranstaltungen oder den HC Emden. Der Geehrte ist noch lange nicht amtsmüde: „Solange meine Stimme hält und ihr mich haben wollt, mache ich weiter“, versprach Krauledat und übernahm wieder das Mikro. In seinem Wohnzimmer.

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