Beim Tabellenführer Fürs Firrel-Spiel beim Topteam ruht die „Freundschaft“
Beim Fußball-Landesligisten GW Firrel wurde am letzten Wochenende erst einmal kräftig durchgeatmet. Zum Tabellenführer SV Holthausen Biene haben die Grün-Weißen eine besondere Beziehung.
Firrel - Der Anfang ist gemacht. Nach vier Niederlagen zum Jahresstart kam Fußball-Landesligist GW Firrel am Gründonnerstag gegen den TV Dinklage zum ersten Sieg. „Wenn ich auf die Tabelle schaue, war der Erfolg ganz wichtig. Um den Klassenerhalt zu sichern, benötigen wir meiner Meinung nach noch drei Siege“, meint Vorsitzender Johannes Poppen vor dem schweren Auswärtsspiel am heutigen Freitag beim Tabellenführer SV Holthausen-Biene (20 Uhr).
Sieben Punkte beträgt der Vorsprung der Grün-Weißen vor dem ersten Abstiegsplatz. In den ersten Partien des Jahres war die Leistung der Firreler häufig auch sehr ansprechend, es fehlte die Kaltschnäuzigkeit im Torabschluss. Dafür sorgte gegen Dinklage der stark angeschlagene und Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselte Torjäger Manuel Suda.
Suda mit Knieproblemen
Aufgrund der Personalknappheit musste Spielertrainer Bernd Grotlüschen von Beginn an ran, Suda übernahm dann seine Position im Angriff. Der Stürmer plagt sich mit einer Knieverletzung herum, sein Gelenk ist oft stark angeschwollen. Der OP-Termin zur genaueren Abklärung steht bereits, noch beißt er allerdings auf die Zähne. Mit Erfolg: Suda war gegen Dinklage in der 87. Minute der vielumjubelte Siegtortschütze.
Auch bei Holthausen-Biene ist es durchaus möglich, dass Suda wieder für einige Minuten zum Einsatz kommen kann. Ansonsten hat sich die Personalsituation etwas entspannt, da die zuletzt gesperrten Felix Karius und Reinhard Grotlüschen wieder zum Kader zählen werden.
Schwere Kopfverletzung im Hinspiel
An das Hinspiel (1:3-Niederlage) haben die Grün-Weißen keine guten Erinnerungen, damals brach sich Henning Röbke die Kiefernhöhlenwand, die Partie musste minutenlang unterbrochen werden. Ansonsten pflegt GW Firrel zum Tabellenführer eine gute Beziehung. „Ich würde es nicht direkt Freundschaft nennen, aber wir verstehen uns schon sehr gut. Zu Spielen bei uns kamen einige schon mal mit dem Fahrrad, unser Fanbus ist auch schon fast komplett voll. Ich würde ihnen den Aufstieg schon gönnen“, meinte Poppen.
Das Stadion sei schön am Waldrand gelegen, er freue sich auf die Auswärtsfahrt. Auch wenn er den Gastgebern den Sprung in die Oberliga gönnt, hofft Poppen natürlich, den positiven Trend fortsetzen zu können. „Schon im Hinspiel haben wir gut mitgehalten, ich spekuliere schon auf etwas Zählbares.“
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