Sensation in der Bezirksliga Rot und Pleite für Germania in Moordorf
Ostfrisia Moordorf hatte zuletzt am 20. Mai 2022 ein Punktspiel gewonnen. Gegen Leer verschoss das Team sogar noch einen Elfmeter. Der SV Großefehn wahrte seine Titelchance.
Ostfriesland - Das Osterwochenende begann in der Fußball-Bezirksliga am Samstag mit einer Sensation in Moordorf. Germania Leer kassierte eine 0:1-Pleite beim zuvor in allen 19 Saisonspielen sieglosen Team von Ostfrisia Moordorf. Beim ersten Erfolg des Aufsteigers seit dem 20. Mai 2022 kassierten die Gäste auch noch eine Rote Karte wegen einer Disziplinlosigkeit. Eine Überraschung glückte auch der Sportvereinigung Aurich, die sich ein 1:1 bei TuRa Westrhauderfehn erkämpfte und neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfte.
Der SV Großefehn wahrte zudem mit einem 2:1-Erfolg in Jheringsfehn seine kleine Chance auf die Meisterschaft. Außerdem gewann am Samstag Germania Wiesmoor mit 2:1 gegen SF Larrelt, und der TV Bunde bezwang den drittplatzierten TuS Pewsum mit 3:1.
Rote Karte für Leeraner
Den größten Jubel des Tages gab es aber in Moordorf. „Endlich hat es mit einem Sieg geklappt“, freute sich Trainer Dennis Debelts. „Meine Jungs wollten Sieg mit aller Macht und waren das bessere Team.“
Nach dem 0:0 zur Pause schwächten sich die Gäste in der 55. Minute selber. Da griff Gäste-Routinier Alair Cruz Vizente dem Moordorfer Wilko Janssen ins Gesicht und sah die Rote Karte (55.). Janssen revanchierte sich dafür auf seine Weise und erzielte in der 78. Minute das umjubelte Siegtor. Die Moordorfer verpassten danach noch die Riesenchance zum 2:0. In der 82. Minute scheiterte André Röpkes mit einem Foulelfmeter am Leeraner Torhüter Tom Bünting.
Großefehn siegte 2:1
Der SV Großefehn wahrte seine Titelchancen mit einem 2:1-Erfolg in Jheringsfehn. Die Gäste hatten die Partie über weite Strecken im Griff, taten sich aber im Angriff schwer. Das 1:0 erzielte Tobias Hillers per Abstauber, nachdem SV-Torhüter Karsten Buss einen Schuss von Tom Böhling noch pariert hatte. Nach dem Wechsel erhöhte Sven Adams per Kopf nach einer Hillers-Ecke auf 2:0.
Der SV Jheringsfehn/Stikelkamp/Timmel steigerte sich erst nach der Einwechslung von Jonathan Tope. Dieser Akteur verkürzte auch auf 1:2 und sorgte am Ende noch für ein paar gefährliche Situationen.