AG Ems gibt Auskunft Reparatur nach Fähr-Kollision steht bevor
Nach dem Zusammenstoß der „Westfalen“ im Borkumer Hafen im November mit dem Seiteneinstieg des Anlegers 1 steht nun die Reparatur der Brücke an. Dies wird einige Zeit benötigen.
Borkum - Gut drei Monate ist es jetzt her, dass die Autofähre „Westfalen“ im Borkumer Kleinbahnhafen mit dem Fußgängerseiteneinstieg des Fähranlegers 1 kollidiert ist. Personen waren dabei nicht zu Schaden gekommen, aber das Gestell des Seilwindenportals des Passagiereinstieges dafür erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden, hatte die AG Ems seinerzeit mitgeteilt – und eine gründliche Schadensanalyse angekündigt. Eine Reparatur stand bisher aber aus. Bis jetzt.
„In dieser Kalenderwoche wird die Brücke final demontiert und zur Reparatur aufs Festland befördert. Dort haben die Arbeiten bereits insofern begonnen, als das neu zu fertigende Teile in Produktion sind“, teilt AG-Ems-Sprecherin Corina Habben auf Anfrage mit. Und weiter: „Leider müssen wir auch hier Lieferengpässe für Spezialteile vermelden, so dass die Reparatur vermutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt wie vor Corona oder dem Ukraine-Krieg.“
Weiterhin nutze man die Gelegenheit des Ausbaus und lasse die Brücke nun generalüberholen. „Wir sind zuversichtlich, dass die Arbeiten zum Saisonstart abgeschlossen werden können, auch wenn Ostern vielleicht ein bisschen sportlich gedacht ist“, blickt Habben voraus. Aufgrund „der tatkräftigen Unterstützung unserer Gäste durch die Schiffs-Besatzungen“ habe es bisher keine wahrnehmbare Kritik gegeben. Bis zur Widerherstellung werden die Fußgänger über das Autodeck der Fähren von Bord geleitet, hatte die AG Ems frühzeitig mitgeteilt.