Aurich im Aufwind Einige „OHV-Wilde“ sollen mit nach Altenholz
Die Tendenz beim Handball-Drittligisten OHV Aurich zeigt ganz klar nach oben. Aus den letzten vier Partien holten die Ostfriesen drei Siege und ein Remis. Auch fünf Nachwuchsspieler kamen zum Zuge.
Aurich - Als Belohnung stehen nun 15:11-Punkte auf der Habenseite. Das soll sich am Sonntag noch verbessern, wenn die Auricher beim TSV Altenholz (16 Uhr) gastieren. „Wir fahren ganz klar nach Altenholz, um da zu gewinnen. Schon das Hinspiel hätten wir für uns entscheiden müssen“, hofft Teammanager Ewald Meyer, dass der positive Trend fortgesetzt werden kann.
An der personell sehr angespannten Situation hat sich nicht viel verändert. Petar Puljic (Rippenprobleme) und auch Wilke de Buhr (Bandscheibenprobleme) werden auch in Altenholz fehlen. Auch Puljic wird noch länger ausfallen, der OHV hofft, dass er zum ersten Spiel im neuen Jahr am 14. Januar bei den Mecklenburger Stieren wieder zur Verfügung stehen wird.
Stärkere Verzahnung mit der Jugend
Schon zu seinem Amtsantritt hatten die OHV-Verantwortlichen von Neu-Trainer Pedro Alvarez gefordert, dass er die Verzahnung zum Jugendbereich ausbauen solle. Der Nachwuchs sollte besser an die erste Mannschaft herangeführt werden. Während Ex-Coach Arek Blacha fast immer auf die etablierten Stammspieler setzte und die Talente kaum Einsatzzeit erhielten, bekommt der OHV-Nachwuchs – natürlich auch aufgrund der personellen Probleme aktuell – immer mehr die Chance, sich zu beweisen.
Mit Jannick Neumann (24 Jahre), Henning Stoehr (18), Simon Stoehr (21), Lukas Meinke (19) und Nico Gronau (23) erhielten in den letzten Partien gleich fünf Spieler aus der Zweiten Mannschaft beziehungsweise der A-Jugend ihre Einsatzchance in der Ersten. Gronau konnte dabei sogar sein ersten Tor für die Auricher erzielen.
„Auch nach Altenholz sollen einige von den Jüngeren mitfahren. Das wird nach dem Abschlusstraining am Freitag entschieden“, so Ewald Meyer. Dem ein oder anderen traue er durchaus zu, den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen. Alle sind Auricher Eigengewächse, ein- bis zweimal in der Woche nehmen sie auch schon am Training der ersten Mannschaft teil. „Das macht natürlich Spaß, wenn sich einige weiterentwickeln und sie in Zukunft zu einem festen Bestandteil werden könnten“, hofft Ewald Meyer.
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