Unglück im Hafen  Reparatur nach Fähr-Kollision im Borkumer Hafen steht noch aus

| | 08.12.2022 18:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Bis zur Reparatur des Fußgängerseiteinstiegs im Borkumer Hafen wird es noch dauern. Foto: G. Kauf
Bis zur Reparatur des Fußgängerseiteinstiegs im Borkumer Hafen wird es noch dauern. Foto: G. Kauf
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Beim Zusammenstoß der „Westfalen“ mit dem Fußgängerseiteneinstieg des Fähranlegers 1 hatte es erhebliche Schäden gegeben. Wann die behoben sein werden, ist laut AG Ems derzeit noch nicht absehbar.

Borkum - Knapp vier Wochen ist es her, dass die Autofähre „Westfalen“ der AG Ems im Borkumer Kleinbahnhafen mit dem Fußgängerseiteneinstieg des Fähranlegers 1 kollidiert ist. Während seinerzeit am Schiff nur geringe Schäden entstanden waren, „wurde das Gestell des Seilwindenportals des Passagiereinstieges erheblich in Mitleidenschaft gezogen“, hatte Corina Habben, Pressesprecherin der AG Ems, am Tag danach berichtet. Personen waren bei dem Unglück nicht verletzt worden.

Und was ist seitdem passiert? Corina Habben gibt Auskunft: „Nachdem die Borkumer Kleinbahn das Portal-Gestell mit Seilwinde zwecks einer Baustellen-Sicherung ausgebaut hat, konnte die Besichtigung durch Spezialfirmen erfolgen. Wir warten nun auf deren Angebotsabgabe.“ Zum weiteren Zeitplan lässt sich die Reederei- und Kleinbahn-Sprecherin nur so viel entlocken: „Wann mit der Reparatur begonnen werden kann, wie lange diese dauert, wann die Fertigstellung erfolgt und was diese letztlich kostet, lässt sich aktuell noch nicht absehen.“

Während die Frage nach den Kosten seitens der AG Ems also vorerst unbeantwortet bleibt, heißt es bezüglich möglicher Erkenntnisse, wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte: „Wasser ist mitunter ein unvorhersehbares Element. Daher können wir zur Kollisionsursache keine abschließende Aussage treffen.“ Bis die Passagiere den Fußgängerseiteneinstieg wieder benutzen können, werden sie über das Autodeck der Fähren von Bord geleitet – offenbar bislang ohne Einwände. „Gästebeschwerden gab es bisher keine“, sagt Corina Habben.

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