Feuerwerk gezündet  Nach Pyro-Ärger beim Spiel in Emden droht Strafe

| | 05.12.2022 17:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Lübeck-Fans zündeten Pyrotechnik. Foto: Doden
Die Lübeck-Fans zündeten Pyrotechnik. Foto: Doden
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Dies Fans des VfB Lübeck feierten den 6:0-Sieg ihrer Mannschaft am Freitag beim Spiel in Emden überschwänglich. Die Aktionen haben nun ein Nachspiel vor dem Sportgericht.

Emden - Der 6:0-Erfolg am Freitag beim BSV Kickers Emden bereitete rund 250 Fußballfans des Regionalliga-Spitzenreiters VfB Lübeck große Freude. Doch ihre Emotionen drückten sie auch in Aktionen aus, die seit Jahren von Sportgerichten sanktioniert werden. So befasst sich nun das Sportgericht des Norddeutschen Fußballverbandes mit der Bestrafung für den VfB Lübeck, weil seine Fans in Emden Pyro-Technik entzündet hatten.

Bereits in der 3. Minute der Partie sorgten die Gäste-Anhänger für eine farbenfrohes Feuerwerk. Sie entzündeten rote bengalische Feuer und schwenkten dazu weiße Fähnchen. So eindrucksvoll die Wirkung im Stadion gewesen sein mag, so ungerne sehen das die Fußball-Funktionäre.

Auch Emder zündelten

Weil die Schiedsrichter angewiesen sind, derartige Vorfälle zu dokumentieren, notierte auch der Bremer Spielleiter Lennart Wolff die Vorkommnisse in einem Sonderbericht. Dieser landete nun beim Sportgericht, dem auch der Emder Ex-Schiedsrichter Peter Bartsch angehört. Zudem zündeten die Lübecker in der zweiten Spielhälfte weitere Feuerwerkskörper, die den Gästebereich in grüne Rauchwolken hüllten.

Nach Spielschluss zündeten auch Emder Fans „Bengalos“. Da war das Spielleiter-Trio aber bereits in der Kabine verschwunden. Nun darf man gespannt sein, wie hoch die Strafe für den Gast ausfallen wird. Denn für Vergehen der Fans muss der betreffende Verein zahlen.

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