Aufregende Tage für Lasse Rosenboom  Werder-Ostfriese absolvierte zwei U20-Länderspiele

| | 29.09.2022 12:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Am Wochenende ist Lasse Rosenboom wieder für die U23 des SV Werder Bremen am Ball, nachdem er nun einige Tage im Kreise der U20-Nationalmannschaft verbracht hatte. Foto. Imago
Am Wochenende ist Lasse Rosenboom wieder für die U23 des SV Werder Bremen am Ball, nachdem er nun einige Tage im Kreise der U20-Nationalmannschaft verbracht hatte. Foto. Imago
Artikel teilen:

Der Regionalliga-Spieler von Werder Bremen feierte mit dem Team gegen Polen und in Rumänien zwei Siege. Der Cousin eines Spielers von Inter Mailand war auch dabei.

Bremen - Erfolgreiche Tage im Kreise der Nationalmannschaft erlebte der ostfriesische Fußballer Lasse Rosenboom. Der Spieler des SV Werder Bremen kam in beiden U20-Länderspielen zum Einsatz und feierte mit dem Team zwei Siege gegen Polen (2:1) und in Rumänen (1:0). An diesem Sonntag ist der 20-Jährige nun wieder mit der U23 von Werder in der Regionalliga Nord beim Auswärtsspiel in Norderstedt gefordert.

Der aus Willmsfeld (Landkreis Wittmund) stammende Defensivspieler trat mit der Elf von Nationaltrainer Hannes Wolf zunächst in Unterhaching gegen Polen an. Vor 4860 Zuschauern brachte Marcel Wedrychowski die Gäste in Führung (25.). Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim (83.) und Kerim Calhanoglu vom FC Schalke 04 (88.) drehten mit ihren späten Toren die Partie – Calhanoglu ist der Cousin vom früheren Bundesliga-Spieler Hakan Calhanoglu, der inzwischen für Inter Mailand spielt. Rosenboom wurde in dieser Partie nach 73 Minuten eingewechselt.

In Rumänien in der Startelf

Anfang der Woche stand in Rumänien schon das nächste Spiel einer Länderspielreihe an, die sich bis ins nächste Jahr erstreckt. Lasse Rosenboom durfte in Arad vor 3700 Zuschauern von Beginn an auflaufen und 70 Minuten mitwirken. Kurz nach dem Siebenfach-Wechsel (!) erzielte Robert Wagner vom SC Freiburg dann das deutsche Siegtor zum 1:0 (74.).

„Die Energie war über die ganze Woche außergewöhnlich gut. Beide Partien waren dominant geführt, auch wenn wir sie jeweils erst spät für uns entschieden haben. Wir hätten, gerade in der Begegnung gegen Rumänien, zwingend mehr Tore erzielen müssen. Abgesehen davon war es ein rundum positiver Lehrgang“, analysierte Hannes Wolf auf der DFB-Homepage.

Im November stehen weitere Länderspiele gegen Tschechien, Norwegen und Portugal an. Der Kader ist noch nicht bekannt.

Ähnliche Artikel