Geplante Arbeiten im Stadion  Platzsanierung bei Kickers Emden verzögert sich

| | 07.07.2022 16:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Im Ostfrieslandstadion hat sich offenbar noch nichts getan. Am Mittwochnachmittag hatte es nicht den Anschein, dass schon mit Arbeiten begonnen worden wäre. Foto: Doden/Emden
Im Ostfrieslandstadion hat sich offenbar noch nichts getan. Am Mittwochnachmittag hatte es nicht den Anschein, dass schon mit Arbeiten begonnen worden wäre. Foto: Doden/Emden
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Auf einen neuen Rasen muss Fußball-Regionalligist Kickers Emden noch ein wenig länger warten. Die Platzsanierung wird sich verzögern. Ein Heimrechttausch ist momentan nicht vorgesehen.

Emden - Die Platzsanierung beim Fußball-Regionalligisten Kickers Emden wird sich verzögern. Eigentlich sollten vorbereitende Maßnahmen und erste Bauarbeiten am vergangenen Montag beginnen. Am Mittwochnachmittag hatte es den Anschein, als sei auf der Anlage noch nichts passiert. In der letzten Woche hatte Vorsitzender Dr. Jörg Winter noch offen gelassen, ob das Heimrecht in den ersten Spielen aufgrund der Platzsanierung möglicherweise getauscht werden müsse.

Mittlerweile haben sich die Vereine der Fußball-Regionalliga Nord über die exakten Spieltermine abgestimmt. Sie hatten eine Frist des Norddeutschen Fußball-Verbandes einzuhalten. Kickers hat für die ersten Partien keinen Tausch beantragt. Somit werden die Emder am ersten Spieltag (Samstag, 30. Juli) mit einem Heimspiel gegen SC Weiche Flensburg auf dem bestehenden Rasen starten. Die Kickers-Vorstandsmitglieder waren für die Redaktion bisher nicht zu erreichen oder wollten sich nicht äußern. Daher ist derzeit unklar, wie der Stand der Dinge bei der Platzsanierung ist. Dr. Winter hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass er sich nach den ersten Arbeiten eine detailliertere Planung erhoffe.

Höhere Baukosten von rund 20 Prozent

Die Emder wollten eigentlich mit der Erneuerung des Rasens sowie der Flutlichtanlage beginnen. Insgesamt waren Baukosten in Höhe von 350.000 Euro veranschlagt worden. Das Projekt sollte mit Eigenmitteln sowie Fördermitteln der Stadt, des Landesportbundes und des Stadtsportbundes finanziert werden. In den letzten Wochen hatte sich herausgestellt, dass mit höheren Baukosten von rund 20 Prozent zu rechnen sei.

Sollte sich der Start deutlich verzögern, müssen bestimmte Richtlinien eingehalten werden, um auch weiterhin die Fördermittel zu bekommen. Peter Bartsch, Vorsitzender des Stadtsportbundes, erklärte, dass er den Emdern am Mittwoch noch einmal die genauen Richtlinien zugeschickt habe. „Es kommt vor, dass sich Bauvorhaben verzögern und sich die Kosten erhöhen. Dann müssen halt bestimmte Punkte und Fristen eingehalten werden.“ Einen ähnlichen Fall habe es vor Kurzem beim Emder Turnverein gegeben. Dort habe sich die Sanierung des Hallenbodens auch nach hinten verschoben, das Projekt konnte aber dennoch erfolgreich abgeschlossen werden.

Problematisch werde es laut Bartsch, sollte in diesem Jahr gar nichts mehr passieren. Dann müssten unter Umständen wieder neue Anträge gestellt werden, die dann auch wieder neu genehmigt werden müssten.

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