Handball
OHV-Coach Arek Blacha wird in Schwerin Profitrainer
Der OHV Aurich startet am Sonntag in die Pokalrunde. Wie schon im letzten Jahr hoffen die Ostfriesen auf den Sprung in den DHB-Pokal. Auf Noch-Trainer Arek Blacha warten aufregende Zeiten
Aurich - Neun ganz intensive Jahre der Zusammenarbeit können nicht so einfach abgeschüttelt werden. Dennoch ist OHV-Trainer Arek Blacha jetzt schon Feuer und Flamme, wenn er über seine neue Aufgabe ab dem Sommer beim Handball-Drittligisten Mecklenburger Stiere Schwerin spricht. „Für mich geht mit dem OHV Aurich ein ganz großes Kapitel zu Ende. Das wird eine sehr große Umstellung, aber auch eine sehr große Herausforderung. Es macht einen natürlich auch stolz, wenn sich ein Verein so sehr um einen bemüht“, meinte Arek Blacha.
In den nächsten Wochen habe er noch genug Zeit, die Planungen mit seiner Familie voranzutreiben. Während mehrerer Gespräche konnte er die Schweriner Verantwortlichen mit seinem Konzept überzeugen, die Bosse der Stiere den 51-jährigen Coach von dem Umfeld beim Drittligisten.
Nachfolger Alvarez kennengelernt
„Es ist alles auf einer sehr professionellen Basis. Ich werde mich auch mit um den Jugendbereich kümmern, werde in die Schulen gehen“, freut sich Blacha über den Zwei-Jahres-Vertrag. So steht auch fest, dass er in Schwerin hauptberuflich die Entwicklung des Handballsports in Mecklenburg-Vorpommern vorantreiben soll. Die Stiere qualifizierten sich in dieser Spielzeit als Tabellenfünfter ebenso wie die Auricher für die Pokalrunde.
Seinen Nachfolger Pedro Alvarez hat Blacha auch bereits kurz kennengelernt. „Vor seiner Vorstellung sind wir uns in Aurich über den Weg gelaufen und haben kurz miteinander gesprochen“, so Blacha. Ihm ist um die Zukunft des OHV Aurich nicht bange. „Das Potenzial ist nach wie vor riesig. Und so lange Ewald Meyer beim OHV Aurich mitmischt, wird der Verein auch erfolgreich sein“, lobte Blacha noch einmal die Zusammenarbeit mit seinem Teammanager.
Wiedersehen mit OHV möglich
Möglich ist auch, dass es in der neuen Spielzeit ein Wiedersehen mit dem OHV Aurich geben könnte. Denn es ist denkbar, dass bei einer Neueinteilung der Staffeln Aurich in eine mit Schwerin kommen könnte. „Wünschen würde ich es mir nicht, denn ich würde nicht gerne gegen Aurich spielen“, gesteht Blacha.
Bis es aber möglicherweise so weit ist, steht für den OHV in den nächsten Wochen erst einmal die Pokalrunde an. Nach der coronabedingten Verschiebung der Partie gegen Ahlen steht dem Heimauftakt am kommenden Sonntag (17 Uhr) gegen Team Handball Lippe II nichts mehr im Wege.
Maskenpflicht fällt weg
Bis auf die Torhüter Frederick Lüpke und den verletzten Edgars Kuksa konnten alle Spieler wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. In der Qualifikationsrunde konnten sich die Auricher zweimal gegen Team Handball Lippe II durchsetzen.
Nach den neuen Verordnungen fallen für den Besuch in der Sparkassen-Arena nun sämtliche Vorgaben weg, auch die Maskenpflicht. So hoffen die Verantwortlichen, dass wieder mehr Fans als zuletzt in die Halle kommen werden.