Fußball
40 Bewerbungen für den Start beim Wintercup
Rund 40 Vereine haben sich für den Wintercup des TuS Hinte beworben. Der Gastgeber hat sechs Teams ausgewählt, die im Februar nun in den Genuss von reichlich Spielzeit auf dem TuS-Kunstrasen kommen.
Hinte - Ein ganz bisschen erinnert die Teamauswahl für den Fußball-Wintercup des TuS Hinte an die Ziehung der Lottozahlen. Rund 40 Vereine haben sich beworben. Daraus wählte Gastgeber TuS Hinte jene sechs Mannschaften aus, die vom 5. bis zum 26. Februar teilnehmen dürfen und damit in den Genuss von reichlich Spielzeit auf dem TuS-Kunstrasen kommen. „Mein Handy stand in der Weihnachtszeit nicht still“, sagt Hintes Trainer Matthias Voss. „Alle wollten mitspielen – von Holtland bis Marienhafe. Ohne Pandemie hätten wir ein Turnier mit 40 Klubs austragen können.“
Die sechs Startplätze vergab der TuS nicht nach dem Zufallsprinzip. Neben dem eigenen Team sind die Gemeindenachbarn von Concordia Suurhusen und FT Groß-Midlum beim Turnier vertreten. Hinzu kommen die befreundeten Klubs von RSV Visquard, FC Loquard und Ostfrisia Moordorf. „Diese Vereine trainieren häufiger auf unserem Platz. Da besteht ein enges Verhältnis“, erklärt Voss.
„Wir wollten wegen Corona den Zeitplan entzerren“
Selbst acht Starter wie bei der Wintercup-Premiere 2020 war den Gastgebern zu viel. „Wir wollten wegen Corona den Zeitplan entzerren.“ Deshalb seien pro Spieltag nicht mehr als zwei Partien möglich gewesen. Und das ließ sich mit einem Sechser-Feld am besten organisieren. Sonnabends werden jeweils Spiele um 15 und 18 Uhr ausgetragen. Mittwochs folgt jeweils eine Partie um 19.30 Uhr. „So treffen sich auch sonnabends immer nur zwei Mannschaften“, erklärt Voss das Sicherheitsprozedere. Erst wenn diese die Anlage verlassen haben, sind die nächsten beiden Mannschaften an der Reihe. Nach der Premiere 2020 folgte ein Jahr später die Corona-Absage. „Nun haben wir das Feld extra ausgedünnt und hoffen, dass wir auf diese Weise das Turnier durchbekommen.“
Der TuS hat für den Allianz-Peters-Wintercup alles so ausgeklügelt, dass sich auch in den Kabinen nicht zu viele Spieler begegnen. Deshalb stehen für jede Mannschaft gleich zwei Umkleiden zur Verfügung. An der frischen Luft lauert hingegen kaum Ansteckungsgefahr. So hoffen die Organisatoren nicht nur auf Zuschauer bei den Partien, sondern bieten den Besuchern auch kulinarische Versorgung. Das reicht von Bratwurst bis zu Fischbrötchen und von Pommes bis zu Frikadellen. Auch Bier und Glühwein gehören zum Buden-Angebot.
Für die Mannschaften steht natürlich der Sport an erster Stelle. In der Gruppe 1 kämpfen TuS Hinte, RSV Visquard und Concordia Suurhusen um den Einzug ins Halbfinale. In der Gruppe 2 treten Groß-Midlum, FC Loquard und Ostfrisia Moordorf an. Nach der Vorrunde folgen die Halbfinalspiele und schließlich die Platzierungsduelle um die Plätze 5, 3 und 1. „Wir freuen uns mächtig auf die Spiele“, sagt Matthias Voss. „Bis dahin warten wir einfach mal ab, was Corona so macht.“