Fußball

Die Landesliga startet am 4. März

| | 11.01.2022 16:10 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
GW Firrel (grüne Trikots) und TuRa 07 Westrhauderfehn (rote Trikots) könnten mit Siegen in den Nachholspielen sogar noch die Aufstiegsrunde erreichen. Foto: Damm
GW Firrel (grüne Trikots) und TuRa 07 Westrhauderfehn (rote Trikots) könnten mit Siegen in den Nachholspielen sogar noch die Aufstiegsrunde erreichen. Foto: Damm
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Auf einem Staffeltag besprachen die Landesligisten den zweiten Saisonteil. Die Saison in der Auf- und Abstiegsrunde endet an unterschiedlichen Daten. Die Zahl der Absteiger kann noch sinken.

Leer - Corona ist auch in der Fußball-Landesliga ein treuer und ungeliebter „Mitspieler“. Doch anders als vor einem Jahr sehen die Klubs dem zweiten Saisonteil optimistisch entgegen. „So war auch die Atmosphäre auf dem digitalen Staffeltag am Montagabend“, sagt Staffelleiter Stefan Brinker (Werlte).

Stefan Brinker ist Bezirksspielausschussvorsitzender und Landesliga-Staffelleiter. Archivfoto: Ortgies
Stefan Brinker ist Bezirksspielausschussvorsitzender und Landesliga-Staffelleiter. Archivfoto: Ortgies

Während er und die Klubs durch den monatelangen Lockdown, der im Saisonabbruch gipfelte, zum Nichtstun verdammt waren, ist das Fußballspielen und damit der Start der Vorbereitung dieser Tage erlaubt – wenn auch momentan unter 2G+-Bedingungen. „Das ist nun aber kein so großes Hindernis mehr wie es noch Anfang Dezember war, als wir uns vorzeitig in die Winterpause verabschiedet haben“, sagt Brinker.

Firrel gibt den Startschuss

Vor diesem Hintergrund und der Hoffnung, dass es in einigen Wochen auch weitere Lockerungen geben könnte, hat die Landesliga auch den Rest der Saison geplant. Zunächst einmal wurde festgelegt, dass die Auf- und Abstiegsrunde am Wochenende 26./27. März startet. „Bis dahin müssen also alle Nachholspiele absolviert sein. Zum Glück sind wir in beiden Staffeln gut durchgekommen, so dass das machbar ist“, meint Brinker.

Für Germania Leer (gelbes Trikot Sandro Poppinga) geht es am 13. März wieder los. Foto: Ortgies
Für Germania Leer (gelbes Trikot Sandro Poppinga) geht es am 13. März wieder los. Foto: Ortgies

Den Nachholspiel-Startschuss in der Staffel I mit den drei ostfriesischen Teams gibt Grün-Weiß Firrel am Freitag, 4. März, mit der Partie bei Frisia Wilhelmshaven. „Entweder im Jadestadion auf Rasen – oder auf Kunstrasen“, verriet GW-Vereinschef Johannes Poppen. Sein Verein gehört zu den sechs Teams, die sich um die letzten beiden freien Plätze der Aufstiegsrunde streiten. Nur Hansa Friesoythe (1.) und der SV Bevern (2.) sind bereits qualifiziert, Germania Leer als Letzter (9.) kommt nicht mehr infrage. „Das werden noch sehr, sehr spannende Nachholspiele. Es geht um Plätze für die Aufstiegsrunde und wenn man es nicht schafft ja auch noch um Punkte für die Abstiegsrunde“, so Poppen.

Der Joker TuS Bersenbrück

Nach dem Gastspiel in Wilhelmshaven folgt für Firrel die Heimpartie gegen Sparta Werlte (13. März), ehe am 20. März der komplett abgesetzte Spieltag vom 4. Dezember nachgeholt wird. Dabei erwartet Firrel dann Germania, TuRa 07 Westrhauderfehn zeitgleich BW Papenburg. Die Germanen spielen zudem eine Woche zuvor gegen Frisia Wilhelmshaven. Das Nachholspiel von TuRa in Werlte wird wahrscheinlich am 6. März ausgetragen. Auch diese Partie ist wie alle noch von Bedeutung. Für beide ist noch die Auf- und Abstiegsrunde möglich.

Die starten schon eine Woche nach den letzten Nachholspielen. „Ich werde dann schnell die Spielpläne erstellen. Dann geht es Schlag auf Schlag“, sagt Stefan Brinker. Die ersten vier Teams beider Staffeln bilden dann die achtköpfige Aufstiegsrunde. Die restlichen fünf Teams der Staffel I und sechs Vereine der Staffel II werden dann in der Abstiegsrunde zusammengeführt. Weil im Kampf um den Klassenerhalt dann elf Mannschaften involviert sind und es mehr Spieltage gibt, wird auch bis zum 12. Juni gespielt. Die Aufstiegsrunde endet am 22. Mai. In beiden Modellen treten die Mannschaften in Hin- und Rückspielen nur noch gegen die Teams an, gegen die sie noch nicht gespielt haben: In der Aufstiegsrunde warten also acht, in der Abstiegsrunde zwölf Spiele.

Wer also nicht so viele Zähler aus der Qualifikationsrunde mitnimmt, hat noch Chancen für eine Aufholjagd. In der Abstiegsrunde werden alle Teams zudem auf den TuS Bersenbrück schauen. Schafft das einzige Weser-Ems-Team in der Oberliga-Abstiegsrunde den Ligaverbleib, steigen „nur“ fünf statt sechs Teams aus der Landesliga ab.

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