Verkehr

Leer: Stadtring wird kommende Woche wieder freigegeben

Jonas Bothe Katja Mielcarek
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Von Jonas Bothe und Katja Mielcarek
| 09.12.2021 13:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Die Fahrbahnmarkierungen fehlen noch und die Betonleitwände müssen noch fertig gesetzt werden. Danach kann der Stadtring erst einmal wieder befahren werden. Foto: Ortgies
Die Fahrbahnmarkierungen fehlen noch und die Betonleitwände müssen noch fertig gesetzt werden. Danach kann der Stadtring erst einmal wieder befahren werden. Foto: Ortgies
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Wer derzeit in Leer mit dem Auto unterwegs ist, braucht in den Stoßzeiten viel Geduld. Ein Grund ist die Sperrung des Stadtrings. Doch in der kommenden Woche soll sich die Situation wieder bessern.

Leer - Freie Fahrt auf dem Stadtring: In der kommenden Woche – spätestens am Freitag, 17. Dezember – soll der Abschnitt zwischen der Spier-Kreuzung und der Augustenstraße freigegeben werden. Das sagte Frank Buchholz, Leiter der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich, auf Nachfrage dieser Zeitung. Derzeit werde noch eine Betonleitwand aufgestellt, die künftig den Radweg von der Fahrbahn der Bundesstraße 436 trennt. Außerdem fehlen noch Markierungen und die Straße müsse gereinigt werden.

Was und warum

Darum geht es: Zwei große Baustellen in Leer stehen vor der Fertigstellung. Die nächsten Baustellen kündigen sich aber schon wieder an.

Vor allem interessant für: Verkehrsteilnehmer in Leer

Deshalb berichten wir: In Leer fragen sich viele, wann Stadtring und Bummert wieder ungehindert befahren werden können.

Die Autorin erreichen Sie unter: k.mielcarek@zgo.de

Allerdings sind die Arbeiten in diesem Abschnitt damit noch nicht abgeschlossen. „Wir müssen den Stadtring vor Ostern noch einmal voll sperren“, sagt Buchholz. So liege zwischen der Brücke über die Bahnschienen und der Abfahrt zur Augustenstraße noch der alte Asphalt. Der werde im Frühjahr ausgetauscht. Auch der Radweg sei noch nicht vollständig fertig. „Wir haben die Fahrbahn erst einmal provisorisch hergerichtet, damit sie im Winter genutzt werden kann“, erläutert Buchholz. So lange die Baustelle noch nicht endgültig abgeschlossen ist, werde auf dem Abschnitt voraussichtlich Tempo 50 eingerichtet.

Momentan noch Probleme mit den Ampeln

Wenn die Arbeiten im Frühjahr zwischen der Spier-Kreuzung und der Augustenstraße endgültig beendet sind, folgt noch der dritte und letzte Abschnitt. „Dann wird der Stadtring zwischen der Deichstraße und der Straße Am Emsdeich erneuert“, sagt Buchholz. Den Mitgliedern des Ausschusses für Energie, Klima, Umwelt und Verkehr (EKUV) kündigte Uwe Vogelsang von der Verkehrsbehörde der Stadt an, dass es auch während dieser Bauarbeiten zu einigen Verkehrsbehinderungen kommen werde.

Der zwischenzeitliche Probebetrieb der neuen Ampelanlage am Bummert ist wieder abgebrochen worden. Foto: Wolters
Der zwischenzeitliche Probebetrieb der neuen Ampelanlage am Bummert ist wieder abgebrochen worden. Foto: Wolters
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Auch auf der Kreuzung Heisfelder Straße/Ubbo-Emmius-Straße/Friesenstraße – dem Bummert – gehen die Arbeiten ihrem Ende entgegen. Womöglich noch vor Weihnachten werde die Kreuzung fertiggestellt sein, sagte Jürgen Hoffmann, Leiter des Fachdienstes Mobilität und Verkehr in der Stadtverwaltung am Mittwoch in der Sitzung des EKUV. Im Moment gebe es noch Probleme mit den Ampeln. Die seien zwar zwischenzeitlich schon einmal in Betrieb genommen worden, hätten dann aber nicht richtig funktioniert. „Da war es besser, sie wieder ganz abzuschalten“, so Hoffmann. Derzeit werde an dem Problem gearbeitet. Wann genau alles laufen werde, könne er noch nicht genau sagen. Aktuell wird der Verkehr durch eine Fußgänger-Ampel in der Mitte der Kreuzung, zwei gelben Zebrastreifen und Straßenschilder geregelt. Das funktioniere gut und sei auch verkehrsrechtlich nicht zu beanstanden, so Hoffmann.

Die Verkehrsschilder auf der Kreuzung sind übrigens auch noch nicht die endgültigen, sondern welche aus dem Bestand der Stadtwerke. Wegen Abstimmungsproblemen fehlten die bestellten Straßenschilder noch, hatte Bürgermeister Claus-Peter Horst auf Nachfrage der Redaktion bestätigt. Die neuen Schilder würden dann angebracht, wenn auch die Ampeln auf der Kreuzung in Betrieb genommen würden, kündigt Hoffmann an. Für den Verkehr sei es unerheblich, ob die Straßenschilder aus dem Fundus der Stadtwerke kämen oder extra für die Kreuzung geliefert worden seien.

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