Fußball

Nach Video-Studium will Kickers im Derby siegen

| | 01.10.2021 13:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Zu Hause feierte der BSV Kickers noch in jedem Heimspiel Torerfolge. Diese Serie hofft der BSV auch gegen Oldenburg fortzusetzen. Foto: Doden
Zu Hause feierte der BSV Kickers noch in jedem Heimspiel Torerfolge. Diese Serie hofft der BSV auch gegen Oldenburg fortzusetzen. Foto: Doden
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Der BSV Kickers Emden erwartet am Sonnabend den VfL Oldenburg. Der Kontrahent hat sich als Mini-Angstgegner der Emder entpuppt.

Emden - Nach der ersten Saisonniederlage vor einer Woche in Bersenbrück (1:2) hat Fußball-Oberliga-Spitzenreiter Kickers Emden die Fehler per Video-Studium schonungslos aufgearbeitet. „Ich habe der Mannschaft am Dienstag die entscheidenden Sequenzen gezeigt“, sagt Trainer Stefan Emmerling und hofft auf einen schnellen Lerneffekt für das Weser-Ems-Derby am Sonnabend gegen den VfL Oldenburg (14 Uhr). „Unser Ziel ist ein Sieg. Wir wollen unsere Heimbilanz ausbauen.“

In fünf Heimspielen sprangen bislang vier Siege und ein Unentschieden heraus (14:4 Tore). Mit den Fans im Rücken hofft Emmerling den zuletzt so erfolgreichen VfL Oldenburg zu stoppen. Nach einem 2:0-Sieg in Bersenbrück und einem 1:1 gegen Heeslingen gewannen die Oldenburger zuletzt 2:0 gegen Rotenburg. „Der VfL hat eine sehr spielstarke Mannschaft“, warnt Emmerling. „Das wird eine schwere Aufgabe.“

Rasenarbeiten vor Derby

Zudem hat sich der VfL als Mini-Angstgegner für den BSV entpuppt. 2019 gab es ein Duell, das die Emder in Oldenburg 0:1 verloren. 2020 unterlag der BSV zweimal zu Hause. 1:2 in der Oberliga und 2:3 im Pokal. „Es wird also Zeit für ein Erfolgserlebnis“, sagt der Kickers-Trainer.

Sein Klub hat den Rasen in dieser Woche von einer Fachfirma noch einmal „lüften“ lassen, damit der Boden wasserdurchlässiger wird. Trotzdem ist mit einem weichen Rasen zu rechnen, der Kämpfertugenden verlangt. Bei der Aufstellung hat Emmerling die Qual der Wahl. Alle Stammspieler der vergangenen Partien sind fit.

Für die Zuschauer auf der Sitzplatztribüne gilt erstmals die 2G-Regel. Ausgenommen sind Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen. Sie müssen zusätzlich einen negativen Schnelltest vorlegen.

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