Hallenfußball

SpVg Aurich hat entschieden: Der Aurich-Cup findet statt

| | 23.09.2021 13:31 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Vom 29. Dezember bis 9. Januar soll in der Sparkassen-Arena wieder der Ball rollen. Archivfoto: Ortgies
Vom 29. Dezember bis 9. Januar soll in der Sparkassen-Arena wieder der Ball rollen. Archivfoto: Ortgies
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Kein zweites Mal soll nach dem Willen der SpVg der Aurich-Cup ausfallen. Der Verein hat nun die Einladungen für das größte Hallenturnier im Nordwesten verschickt. Es gab sehr schnelle Rückmeldungen.

Aurich - Diese Nachricht freut die Fußballszene offensichtlich sehr: Nachdem die SpVg Aurich am späten Mittwochnachmittag die Einladungen für den Aurich-Cup rausgeschickt hatte, lagen am Donnerstagmittag bereits rund 80 Anmeldungen für das größte Hallenfußballturnier im Nordwesten vor. Dieses soll von Mittwoch, 29. Dezember, bis Sonntag, 9. Januar, wie gewohnt in der Auricher Sparkassen-Arena stattfinden.

Der Aurich-Cup ist auch jedes Jahr ein Zuschauer-Magnet. Wie viele diesen Winter dabei sein dürfen, klärt sich vermutlich erst im Dezember. Archivfoto: Doden
Der Aurich-Cup ist auch jedes Jahr ein Zuschauer-Magnet. Wie viele diesen Winter dabei sein dürfen, klärt sich vermutlich erst im Dezember. Archivfoto: Doden
Wie alle Sportveranstaltungen im Amateurbereich fiel der Aurich-Cup im vergangenen Winter wegen der Pandemie und der Corona-Maßnahmen aus. Vor einigen Wochen hatte die SpVg bereits öffentlich erklärt, den Hallenzauber mit rund 300 Mannschaften diesmal wieder gerne anbieten zu wollen, sich jedoch noch Bedenkzeit erbeten. „Nun haben wir die Entscheidung getroffen. Denn auch mit der neuen Corona-Verordnung des Landes sind Sport-Veranstaltungen in größerem Umfang erlaubt. Und mit der Sparkassen-Arena haben wir eine moderne Halle, in der die Hygienemaßnahmen gut umgesetzt werden können. Es gibt reichlich Platz, viele Ein- und Ausgänge und eine moderne Lüftungsanlage“, sagt SpVg-Geschäftsführer Stefan Wilts.

SpVg Aurich plant mit der 3G-Regel

Die Auricher planen die Veranstaltung momentan mit der 3G-Regel. Nur geimpfte, genesene und getestete Personen bekommen Zutritt zur Halle. Kinder bis einschließlich zwölf Jahre gelten für die Auricher durch die Schultestungen wie in der Verordnung angegeben als getestet. Dies gilt auch in der Ferienzeit.

Für die Finalisten der jeweiligen Wettbewerbe wird es immer sehr besonders: Sie laufen im Nebel und Spotlight in die Arena. Archivfoto: Ortgies
Für die Finalisten der jeweiligen Wettbewerbe wird es immer sehr besonders: Sie laufen im Nebel und Spotlight in die Arena. Archivfoto: Ortgies

Die Zuschauer werden am Halleneingang kontrolliert, bei den Teams soll es anders laufen. „Die jeweiligen Mannschaftsverantwortliche bestätigen bei Ankunft anhand eines Formulars die Einhaltung der Regelungen.“ Möglicherweise kommt im Winter auch die 2G-Regel zum Tragen, sofern dies von der Politik bis dahin vorgeschrieben wäre. „Aber das ist jetzt alles Spekulation. Weitere Details, auch zu konkreten Zuschauerzahlen, müssen heute noch nicht geklärt werden. Man muss abwarten, was dann genau gilt.“ Üblicherweise registriert der Verein über alle Veranstaltungstage rund 10.000 Besucher.

Zehn statt acht Spieltage

Normalerweise wird beim Aurich-Cup von morgens bis kurz vor Mitternacht im Grunde durchgespielt. Wenn zum Beispiel die F-Junioren fertig sind, kommen direkt im Anschluss die E-Junioren. „Um größere Begegnungen zu vermeiden, haben wir die Spielpläne entzerrt und jeweils nach den Spielrunden einen zeitlichen Puffer für den Wechsel vorgesehen.“ Maximal acht Mannschaften in zwei Gruppen sollen so gleichzeitig anwesend sein.

Deshalb wurde die Zahl der rund 300 Startplätze für die Junioren, Juniorinnen, Damen und Herren aber nicht reduziert. „Wir fangen das durch zwei zusätzliche Spieltage auf“, erklärt Stefan Wilts. Statt üblicherweise an acht, soll nun an zehn Tagen der Ball rollen. Nur am 31. Dezember und 1. Januar ertönt kein Anpfiff.

Wie die Spielplangestaltung im Detail aussieht, soll in den nächsten Wochen festgelegt werden. „Wir müssen abwarten, wie die Resonanz ist und wie viele Teams sich anmelden“, erklärt Wilts. Die 80 „Blitz“-Anmeldungen in den ersten Stunden liegen jedenfalls im Bereich der Vorjahre – vor der Corona-Pandemie.

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