Fußball

Debütanten-Ball: Sieben Neulinge in der „Elf der Woche“

| | 13.09.2021 14:22 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Bereits zum sechsten Mal wurde die „Elf der Woche“ ausgewählt.
Bereits zum sechsten Mal wurde die „Elf der Woche“ ausgewählt.
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Unsere Zeitung stellte wieder ein Elf des Spieltages zusammen. Sieben Akteure sind das erste Mal dabei. Für einen Spieler ist es die zweite Nominierung – und es dürfte nicht die letzte gewesen sein.

Leer - Die sechste „Elf der Woche“ unserer Zeitung ist ein Debütanten-Ball. Sieben Nominierte sind das erste Mal dabei. Komplettiert wird die Mannschaft von einem Quartett, das es schon das zweite Mal ins Team geschafft hat.

Dazu zählt auch Kea Winkelmann. Die Mittelfeldspielerin führte die Oberliga-Frauen des SV Timmel/Moormerland/Nortmoor (TiMoNo) zum dritten Sieg im dritten Spiel. Dabei leitete sie nicht nur mit zwei Traumpässen die ersten beiden Treffer ein, sondern war überall auf dem Feld zu finden. Die von TiMoNo aufgezeichneten Laufleistungen zeigten bei ihr bemerkenswerte 13 Kilometer an.

Zwei Kicker-Spieler sind dabei

Julian Jauken zeigte im Mittelfeld des VfL Germania Leer ähnliche Attribute und verdiente sich bereits die zweite Nominierung in Serie. Auch dank des starken Jauken siegte der Landesligist nach einem 0:2-Rückstand noch 3:2 in Wildeshausen.

Tido Steffens ist bereits das zweite Mal nominiert worden. Foto: Doden
Tido Steffens ist bereits das zweite Mal nominiert worden. Foto: Doden

Das zweite und vermutlich nicht das letzte Mal in der „Elf der Woche“ steht Tido Steffens. Der seit Jahren konstant auf hohem Niveau spielende Torjäger des BSV Kickers Emden erzielte beide Treffer beim 2:1-Sieg in Celle. Ein herrlicher Seitfallzieher, ein bestens getimter Kopfball und darüber hinaus eine enorme Ballsicherheit und Laufleistung zeigen die Vielseitigkeit des Ausnahmestürmers. Mit Heiko Visser ist ein zweiter Spieler des Oberliga-Spitzenreiters nominiert. Einer der dienstältesten Emder Kicker bestach in Celle im Mittelfeld mit vielen abgespulten Kilometern und tollen Flanken – eine verwertete Steffens kurz vor Schluss zum Siegtreffer.

Borssumer Willensleistung belohnt

Ein letztjähriger Mitspieler des Duos wurde ebenfalls das zweite Mal ausgewählt. Brian Wienekamp zeigte beim 3:1-Auswärtssieg von Bezirksligist BW Borssum in Remels eine auffällige Leistung im Mittelfeld, die er auch mit zwei Toren krönte. Der Erfolg war insofern bemerkenswert, als dass die Emder nach einer Roten Karte 70 Minuten in Unterzahl spielen mussten und auch noch zurücklagen. Dass sie die Partie dennoch und verdient gewannen, lag auch an der sehr aufmerksamen Defensive. Dort überzeugte der junge Fabian Harms ganz besonders.

Ebenfalls eine Doppelnominierung verdiente sich der TuS Weene, der nach einem 0:2 noch einen überraschenden 3:2-Sieg beim TuS Strudden feierte. Dabei musste Trainer Marco Frerichs wegen einiger Personalprobleme „puzzeln“. Das gelang ihm offensichtlich prächtig. Der gelernte Stürmer Kai Rohlfs machte seine Sache als rechter Außenverteidiger sehr gut. Und Alleskönner Steffen Romaneessen gefiel im Angriff und krönte seine Leistung mit dem Siegtor per Heber.

Trainer schwärmt vom Torwart

Komplettiert wird die „Elf der Woche“ von einem Bezirksliga-Trio, das für ein „zu null“ mitverantwortlich war. Innenverteidiger Tammo Büscher half dabei, dass der SV Hage nach dem 1:0 in Esens auch gegen den TuS Middels zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer blieb. Das trifft auch auf Eugen Keller vom FC Norden zu, der beim 2:0-Sieg gegen die SpVg Aurich der Turm in der Schlacht war und defensiv komplett überzeugte.

Jann Hellmers war gegen Larrelt nicht zu überwinden. Foto: Archiv
Jann Hellmers war gegen Larrelt nicht zu überwinden. Foto: Archiv

Angeführt wird die Spieltagself vom erfahrenen Jann Hellmers. Der Torwart des SV Holtland zeigte bei einigen brenzligen Situationen gegen die Sportfreunde Larrelt seine ganze Klasse und war ein Garant dafür, dass der SVH sich ein torloses Remis gegen den Bezirksliga-Mitfavoritin verdiente. „Es ist geil, so einen Torwart im Team zu haben“, schwärmt Trainer Jörn Janssen.

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