Kommunalwahl 2021

Bunde: SPD verteidigt die absolute Mehrheit im Rat

| | 13.09.2021 14:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Daumen hoch: Uwe Sap (Zweiter von links) ist neuer Bürgermeister der Gemeinde Bunde. Die Sozialdemokraten um die Landtagsabgeordnete Johanne Modder haben die absolute Mehrheit im Rat. Foto: Kraft
Daumen hoch: Uwe Sap (Zweiter von links) ist neuer Bürgermeister der Gemeinde Bunde. Die Sozialdemokraten um die Landtagsabgeordnete Johanne Modder haben die absolute Mehrheit im Rat. Foto: Kraft
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Trotz Verlusten holt die SPD in Bunde die absolute Mehrheit. Der Gemeinderat wird künftig aber deutlich bunter. Statt zwei Parteien sind jetzt insgesamt sechs Gruppen, Personen und Parteien vertreten.

Bunde - Der neu gewählte Bürgermeister von Bunde, Uwe Sap, kann sich über eine absolute Mehrheit seiner Sozialdemokraten im Gemeinderat freuen. Die SPD erhielt zwar 56,7 Prozent der Stimmen und damit elf Sitze. Sie musste aber Verluste einstecken. Bei der Wahl im Jahr 2016 hatten noch 64,3 Prozent (13 Sitze) für die Sozialdemokraten gestimmt.

Die meisten Stimmen entfielen mit 1449 auf die SPD-Landtagsabgeordnete Johanne Modder. Ebenfalls weiterhin einen Platz im Gemeinderat haben die Sozialdemokraten Georg Huisinga, Lukas-Enno Oltrop, Christian Reck, Rainer Wilken und Anja Freesemann. Neu in dem Gremium sind Uwe Swart, Heiner Kruse, Ilona Meyer, Lea Timmer und Bianca Yzer.

Die CDU ist künftig mit 5 Sitzen (26,7 Prozent der Stimmen) im Gemeinderat vertreten - und damit mit einem weniger als in der auslaufenden Ratsperiode. Die meisten Stimmen bei den Christdemokraten erhielt der derzeitige 2. stellvertretende Ratsvorsitzende Gerad Janßen mit 360. Wiedergewählt wurden zudem Fraktionsvorsitzende Annemarie Tuitjer und Stefan Kröger. Neu in der CDU-Fraktion sind Detlef Kolthoff und Maria Frieling.

Nachdem in der auslaufenden Ratsperiode nur SPD und CDU vertreten waren, wird das Gremium jetzt bunter. Auch die Grünen mit Dirk Gelder, die FDP mit Jens Völker, die Einzelbewerberin Ellen Bahne und Torsten Yzer von der Wählergemeinschaft Bunde macht mobil (BMM).

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