Handball
Vor dem OHV-Start nervt nur das Knie-Rätsel bei „Mops“
Mit einem Heimspiel startet der OHV Aurich am Sonntag in die neue Drittliga-Saison, die anspruchsvoll wird. Zum Start fehlt nur Wilke de Buhr. Doch das Knie von „Mops“ sorgt für einige Rätsel.
Aurich - Los geht es: Mit einem Heimspiel gegen die SG LiT Tribe Germania/TuS Nettelstedt II startet der OHV Aurich am Sonntag um 17 Uhr zur gewohnten Heimspiel-Anwurfzeit in die neue Saison der 3. Liga. Nach der letztlich abgebrochenen Mini-Serie 2020/2021 hoffen alle Beteiligten auf ein Stück Normalität. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder richtig losgeht“, sagt Teammanager Ewald Meyer.
Nach einigen Geister-Ligapokalspielen im April und Mai kehrten im DHB-Pokal-Spiel gegen den TV Großwallstadt (27:31) am vergangenen Wochenende bereits die Zuschauer in die Arena zurück. Mit ihnen im Rücken will der OHV direkt mit einem Sieg starten. „Das ist ganz klar das Ziel“, sagt Meyer. Die Tageskassen öffnen um 16 Uhr. Es gilt die 3G-Regel: Nur geimpfte, genesene und getestete Personen erhalten Zutritt.
26 Teams steigen ab
Gegner SG LiT Tribe/Nettelstedt II ist einer von sieben Mannschaften aus Ostwestfalen. Zudem kommen mit Zweitliga-Absteiger Wilhelmshavener HV, Aufsteiger TV Bissendorf-Holte und TV Cloppenburg drei weitere Vereine aus Niedersachsen. Auch ATSV Habenhausen (Bremen) ist kein Unbekannter.
„Ich zähle Wilhelmshaven und TuS Spenge zu den Favoriten auf die ersten beiden Plätze, die in die Aufstiegsrunde rücken. Dahinter gibt es ein breites Feld“, sagt Ewald Meyer. Und einen großen Kampf um die Ränge drei bis sechs, die den Klassenerhalt sicher hätten und in einer weiteren Runde ab Ende März um DHB-Pokal-Plätze spielen würden. Die Teams ab Platz sieben müssen zittern und sich in einer Abstiegsrunde behaupten. In der durch Corona aufgeblähten 3. Liga mit sieben Staffeln und 82 Mannschaften müssen 26 am Ende den Gang in die 4. Liga antreten.
Personell kann der OHV fast aus dem Vollen schöpfen. Mit Petar Puljic ist nun seit Montag auch der fünfte Neuzugang spielberechtigt. Nur das Knie von Wilke de Buhr macht Sorgen. Untersuchungen bei „Mops“ und ein Meniskus-Eingriff ergaben keine große Verletzung. „Doch er hat noch immer Schmerzen. Die Behandlung läuft weiter. Wir hoffen, dass es bald besser wird.“