Mit Bildergalerie Leer live mit Partystimmung und vollen Kneipen
Viel los war am Sonnabend in der Leeraner Innenstadt: „Leer live“ lockte Musikfans in die zwölf beteiligten Kneipen. Nicht alle Besucher konnten die Partystimmung genießen. Das war der Grund.
Leer - Im Pier 23 machte das Trio „Jay & Friends acoustic“ bei Leer live mit Rockklassikern, Pop und Soul den Auftakt des Abends. Die Stimmung war entspannt, es wurde getanzt und gequatscht, nicht nur in den Pausen. Mit Pop Coversongs begeisterte das Duo „Plug & Play“ im Haus Hamburg: Sängerin Maike Hoffmeister, begleitet von Niels Hoffmeister am Piano, nutzte die Tische als Bühne und überzeugte mit wunderschönem Gesang, bezog auch „den in der Ecke bei der Garderobe“ mit ein, brachte das Publikum zum Mitsingen und hielt auch den Männern mal das Mikro hin. Für sein sicher gesungenes „he he he“ in „What’s going on“ gab es verdienten Applaus für einen spontan zum Sänger mutierten Besucher.
In der Stadtschänke trat Tim Conrad mit akustischen Rock-Coversongs zur Gitarre auf, die Kneipe war rappelvoll. Gar kein Durchkommen war im „Cheers“. Die „Fidgets“ kamen aber wohl sehr gut mit Rock und Pop beim Publikum an, berichtete eine Besucherin beim Rausgehen.
Einlass-Stopp in Darcy’s Pub
Im „360 Grad“ füllte es sich rasch, als DJ Casa und Saxofonist Tobias Leon Hacker loslegten. In schnelle Beats bekannter Songs mischten sich Saxophon-Soli, Partybeleuchtung sorgte für Disco-Feeling. Im Darcy’s Pub war „Einlass-Stopp“. Das Duo „Joiv!“ rockte mit zwei Gitarren und faszinierte mit wunderschönem Gesang. Die Musiker, John Eid und Ivan Timoshenko, hatten ein bisschen Platz, alle andern drängten sich in der kleinen Raucherkneipe, nur auf der Empore saßen die Besucher entspannt an Tischen beim Bier.
Platz war im „Extrablatt“, zumindest im vorderen Bereich, wo die Besucher wie an einem normalen Kneipenabend saßen und plauderten. Doch im hinteren Teil rockten „The Lucky One’s“, mit Party Hits vom Oldie bis zu aktuellen Hits.
Türsteher ließ niemanden mehr ein
Für ausgelassene Stimmung sorgte die Band „Accuracy“ im Barcelona. Lauthals wurden Refrains wie „Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist“ aus dem Song „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller mitgegrölt.
Der Laden war überfüllt, und so ließ der Türsteher niemanden mehr hinein – „das kann man aber auch freundlich sagen“, empörte sich eine der abgewiesenen Besucherinnen. Im „Night Fever“ begrüßte Sänger „Keule“ von der Band „Rockrebell“ jeden neuen Gast persönlich, die Gitarre musste noch eben gestimmt werden und dann ging es in eine weitere Runde mit sattem Party-Rock.