St. Petersburg (Florida)  „Sehr unglücklich“: Schumachers Debüt wird zum Fiasko

Maximilian Schwoch
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Von Maximilian Schwoch
| 02.03.2026 16:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mick Schumacher fuhr zwei Jahre lang in der Formel 1. Foto: dpa/AP/Jenna Fryer
Mick Schumacher fuhr zwei Jahre lang in der Formel 1. Foto: dpa/AP/Jenna Fryer
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Petersburg (Florida). Am vergangenen Wochenende feierte Mick Schumacher sein Debüt in der US-amerikanischen IndyCar-Serie. Schlimmer hätte es für den Deutschen kaum werden können.

Das hatte er sich sicher anders vorgestellt: Mick Schumacher hat am vergangenen Wochenende sein Debüt in der US-amerikanischen IndyCar-Serie gefeiert. Dort will der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher ein neues Kapitel in seiner Motorsportkarriere schreiben. Am vergangenen Wochenende stand das Debüt des 26-Jährigen im Team Rahal Letterman Lanigan Racing an. Und dieses war ein Fiasko.

Beim Qualifying auf dem Stadtkurs von St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida belegte der ehemalige Formel-1-Pilot nur Platz 21. Allerdings konnte er seinen neuen Dienstwagen vorher wenig testen. Im Rennen war dann bereits in Runde eins Schluss: Schumacher krachte von hinten in das Auto des Amerikaners Santino Ferrucci. Den Deutschen traf dabei aber keine Schuld, denn Ferrucci war zuvor in einer Kurve abgedrängt worden. Schumacher konnte anschließend nicht mehr ausweichen.

Anschließend wurde er von den Rennärzten untersucht, dabei seien aber keine Verletzungen festgestellt worden. „Das war ein frustrierendes Rennen heute, wir hätten nichts anders machen können – aber so ist der Motorsport manchmal. Es gibt viel zu lernen und woran wir arbeiten können. Nächste Woche greifen wir wieder an“, schrieb er nach dem Rennen bei Instagram.

Das Wochenende will Schumacher schnell abhaken. „Ich schaue nach vorn, nicht zurück, und werde versuchen zu verstehen, was wir hätten besser machen können“, sagte er in einer Mitteilung seines Rennstalls Rahal Letterman Lanigan Racing.

Ihr Ziel sei es eigentlich nur gewesen, das Rennen zu beenden, möglichst alle Runden zu absolvieren. „Wir haben viel weniger bekommen, das ist sehr unglücklich“, erklärte Schumacher. Dennoch blickt er positiv nach vorn. „Aber hey, wir haben noch 17 weitere Rennen. Das war nur das Erste, nur der Start davon. Und ich freue mich sehr auf den Rest der Saison.“ Bereits am kommenden Wochenende steht das nächste Rennen auf dem Phoenix Raceway in Arizona an.

Schumacher fuhr in den Jahren 2021 und 2022 in der Formel 1 für das Haas-Team. Anschließend bekam er keinen neuen Vertrag in der Königsklasse des Motorsports. In der Folge war er für ein Jahr als Ersatzfahrer bei Mercedes beschäftigt, in den vergangenen zwei Jahren nahm er für Alpine an Rennen in der Langstrecken-WM teil, unter anderem fuhr er auch den Klassiker 24 Stunden von Le Mans. Sein Traum von einer Rückkehr in die Formel 1 erfüllte sich bislang nicht.

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