Washington Live-Beichte nach Epstein-Veröffentlichungen: Bill Gates gesteht Affären mit Russinnen
Microsoft-Gründer und Multimilliardär Bill Gates beichtet gleich zwei Affären bei einem Live-Event. Außerdem zeigt sich der 70-Jährige für seine Epstein-Verbindung reumütig.
In der fortlaufenden Aufarbeitung der Verbindungen zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geht der ehemals reichste Mensch der Welt in die Offensive. Bill Gates hat auf einem internen Event der Gates-Stiftung über seine Beziehung zu Epstein gesprochen – und zwei Affären während seiner Ehe mit Melinda Gates gebeichtet. Eine Tonaufnahme des Treffens liegt dem „Wall Street Journal“ (WSJ) vor, das zuerst berichtet hatte.
Bei den beiden Frauen soll es sich um zwei Russinnen handeln, die Gates auf verschiedenen Events kennengelernt haben soll. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, soll Jeffrey Epstein, beziehungsweise sein Vertrauter, später versucht haben, dieses Wissen als Druckmittel gegen den Microsoft-Gründer einzusetzen – Mails in den veröffentlichten Epstein-Akten scheinen dies zu belegen.
Epstein soll Gates unter Druck gesetzt haben, als der sich weigerte, in einen von Epstein vorgeschlagenen wohltätigen Fonds zu investieren. Bei einer der Frauen soll es sich um eine Bridge-Spielerin handeln, bei der anderen Frau um eine Nuklearphysikerin. Gates bestreitet, dass die beiden Frauen etwas mit Epstein oder dessen Opfern zu tun haben.
Neben den privaten Enthüllungen sprach Gates erneut über sein Verhältnis zu Jeffrey Epstein. Es sei „ein riesiger Fehler“ gewesen, Zeit mit dem Sexualstraftäter verbracht zu haben. Er räumte ein, dass die Kontakte in der Hoffnung stattfanden, Gelder für globale Gesundheitsprojekte zu generieren. Gates bat die Mitarbeiter seiner Stiftungen und Firmen um Entschuldigung. Die Treffen seien ein Urteilsfehler gewesen.