Wetter In Ostfriesland fällt noch immer etwas Schnee
Im Nordwesten war es bisher der schneereichste Januar seit 2010, so der Deutsche Wetterdienst. Auch am Wochenende fallen noch „kleine Schneeportionen“, sagt Ostfrieslands Wetterexperte.
Leer - Im Nordwesten war es bisher der schneereichste Januar seit 2010 – gemessen an der Zahl der Tage mit einer Schneedecke –, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Und in Ostfriesland ist es mit dem Schnee auch noch nicht vorbei. Am Sonnabend, 31. Januar 2026, wird es noch weitere „kleine Schneeportionen“ geben, lautet die Vorhersage von Wetterexperte Steffen Lüpkes.
Der Schnee komme aus den Niederlanden. „Es fallen aber nur geringe Neuschneemengen“, ist der Hobby-Meteorologe aus Osteel sicher. Die Sonne macht sich aber weiterhin rar. „Es bleibt leider weitgehend grau mit wenig Sonne und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Bei maximal null bis ein Grad weht ein frischer Ost-Südostwind“, so seine Vorhersage.
Die Sonne zeigt sich nur selten
Auch am Sonntag zeigt sich der Himmel laut Lüpkes bewölkt mit höchstens mal kurzen Auflockerungen. „Örtlich fällt noch geringfügiger Neuschnee, die Temperaturen liegen zwischen minus zwei und null Grad.“ Es bleibt also in Ostfriesland weiter frostig.
Bundesweit war der Januar ein sehr kalter Monat. Die Durchschnittstemperatur betrug frostige minus 0,7 Grad, so der DWD. Dieser Wert lag 0,2 Grad unter der Referenzperiode 1961-1990. Im Vergleich zur wärmeren Vergleichsperiode 1991-2020 ergab sich eine negative Abweichung von 1,6 Grad. Der bundesweite Tiefstwert wurde am 6. Januar in Oberstdorf mit -21,7 Grad gemessen. Zur Monatsmitte wurde es deutschlandweit milder. Höhepunkt waren 16,3 Grad am 16. Januar in Emmendingen-Mundingen im Oberrheingraben.
Und trotz der Schneefälle „war der erste Monat des Jahres 2026 insgesamt niederschlagsarm“, berichtet der DWD nach ersten Auswertungen der Daten seiner rund 2.000 Messstationen. „Im Bergland konnte sich eine dauerhafte Schneedecke halten, während sie in den Tieflagen meist nur episodisch bestand“, fasst der DWD die Schnee-Bilanz für den Januar zusammen.
Mit Material von DPA