Osnabrück Das sind die zehn Top-Reiseziele am Flughafen Münster/Osnabrück
Welche Strecken prägen den Flugplan des Flughafens Münster/Osnabrück? Die aktuellen Passagierzahlen zeigen, welche Reiseziele 2025 besonders gefragt waren – und welche Verbindung dabei eine Schlüsselrolle spielt.
Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat sich im Jahr 2025 als widerstandsfähiger Regionalflughafen erwiesen. 1,25 Millionen Passagiere nutzten den Airport in Greven – lediglich zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Dieses Ergebnis wiegt umso schwerer, da die Lufthansa-Verbindung nach Frankfurt bereits Ende 2024 weggefallen ist. Im Vergleich zum letzten Vor-Corona-Jahr 2019 liegt das Passagieraufkommen sogar um 26 Prozent höher.
Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Gefragt sind vor allem klassische Sonnenziele. Angeführt wird die Rangliste erneut von Antalya, gefolgt von Palma de Mallorca. Beide Verbindungen stehen seit Jahren für verlässliche Nachfrage aus der Region.
Das waren die meistgenutzten Reiseziele ab dem FMO im Jahr 2025:
Von zentraler Bedeutung ist die Strecke nach München. Lufthansa fliegt die bayerische Landeshauptstadt bis zu viermal täglich an. Mehr als 40 Prozent der Passagiere nutzen München für internationale Anschlussflüge. Der Flugplan wurde gezielt so angepasst, dass sich Umsteigezeiten verkürzen und die Gesamtreisezeit zu Langstreckenzielen wie New York, San Francisco, Toronto, Shanghai oder Delhi sinkt. München ist damit das wichtigste internationale Drehkreuz des FMO.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Auslastung: Mit durchschnittlich 83 Prozent erreichte der Flughafen 2025 nach eigenen Angaben den höchsten Wert seiner Geschichte. Für zusätzliche Stabilität sorgt eine ausgewogene Airline-Struktur mit Ryanair, Lufthansa und SunExpress, die jeweils rund 20 Prozent des Passagieraufkommens stellen. Der Grevener Airport ist dadurch weniger abhängig von einzelnen Gesellschaften.
Der Sommerflugplan 2026 umfasst zwölf Direktziele. Die Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation wird mit Rhodos und Fuerteventura zwei neue Sonnenziele anfliegen. Dafür wird ein Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen dauerhaft am FMO stationiert.
Ab Ende April startet die Maschine bis zu dreimal pro Woche nach Kreta und jeweils zweimal pro Woche nach Rhodos und Fuerteventura. Der Flughafen setzt damit weiter auf touristisches Wachstum – bei gleichzeitig starker Anbindung des internationalen Drehkreuzes München.