Osnabrück Gewinner des KI-Schulpreises 2025 stehen fest - Osnabrücker Friedensschule ist dabei
Die Friedensschule Osnabrück ist eine der Gewinnerinnen des KI-Schulpreises 2025. In Heilbronn wurde sie für ihr Projekt „demoKI“ ausgezeichnet, das Künstliche Intelligenz mit Demokratiebildung verbindet.
Die Friedensschule Osnabrück gehört zu den Gewinnern des bundesweiten KI-Schulpreises 2025. Die Auszeichnung wurde am 16. Januar 2026 auf dem Bildungscampus in Heilbronn verliehen, teilt die Schule mit. Insgesamt hatten sich 191 Schulen aus ganz Deutschland beworben. Prämiert wurden Schulen, die Künstliche Intelligenz sinnvoll, verantwortungsvoll und pädagogisch durchdacht im Unterricht einsetzen.
Die Friedensschule Osnabrück erreichte in der Kategorie „KI-Teilkonzept“ den ersten Platz. Die Oberschule mit gebundenem Ganztag setzt auf selbstständiges Lernen, digitale Bildung und demokratische Mitbestimmung. Künstliche Intelligenz wird dabei gezielt als Lernwerkzeug genutzt.
Besonders überzeugte das Projekt „demoKI“. In diesem Projekt setzen sich die Schüler mit der Frage auseinander, wie Künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft verändert und welche Fähigkeiten junge Menschen dafür brauchen. Sie lernen, wie KI funktioniert, wofür sie eingesetzt werden kann und welche ethischen Fragen damit verbunden sind. Dabei entwickeln sie eigene KI-Anwendungen, etwa einfache Bots oder Lernspiele, und reflektieren deren Wirkung kritisch.
Die Ergebnisse ihrer Arbeit veröffentlichen die Jugendlichen auf einer eigenen Plattform. Dort stehen die Materialien auch anderen Schulen zur Verfügung. So können die Erfahrungen aus Osnabrück weitergegeben und genutzt werden.
Für den Unterricht nutzt die Schule außerdem ein internes KI-System, das ohne persönliche Anmeldung funktioniert. Schüler können damit Texte oder Bilder erstellen, ohne eigene Daten preiszugeben. Lehrkräfte erstellen zusätzlich spezielle KI-Hilfen, die das selbstständige Lernen unterstützen, etwa bei der Themenwahl oder bei der Auswertung von Lernprozessen.
Der KI-Schulpreis wird von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ organisiert und von der Deutschen Telekom Stiftung sowie der Dieter Schwarz Stiftung gefördert. Ziel des Wettbewerbs ist es, gute Beispiele für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Schule sichtbar zu machen und moderne Bildungsarbeit zu stärken.