Osnabrück 73 Unfälle in der Region Osnabrück seit Donnerstagabend – So war die Verkehrslage
Der Wintersturm „Elli“ hat in der Region Osnabrück am Wochenende für glatte Straßen gesorgt. Zwischen Donnerstagabend und Sonntagmorgen gab es zahlreiche Unfälle. So bewertet die Polizei die Lage.
In der Zeit von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen kam es in Stadt und Landkreis Osnabrück zu 35 Unfällen auf glatten Straßen. Pressesprecher Jannis Gervelmeyer berichtet auf Anfrage der Redaktion, dass bei drei Unfällen die Personen leichte Verletzungen erlitten haben.
Die restlichen Unfälle verursachten lediglich einen Blechschaden und blieben ohne Verletzte. Häufig seien Autos dabei von der Fahrbahn abgekommen und in der Folge unter anderem gegen einen Zaun gerutscht. Zudem kam es gegen 20 Uhr zu einem Auffahrunfall an der Hansastraße in Osnabrück.
Gervelmeyer bewertet die Verkehrslage während des Wintersturms „Elli“ als weitgehend ruhig. „Die befürchtete Welle an witterungsbedingten Unfällen blieb aus“, sagt er. Die Polizei verzeichnete seit Donnerstagabend, 20 Uhr, 73 Unfälle im Zusammenhang mit Straßenglätte in der Region Osnabrück.
Bei 65 Unfällen seien lediglich Sachschäden entstanden und in sieben Fällen seien Personen leicht verletzt worden, wie Gervelmeyer mitteilte. So sei eine Radfahrerin in der Parkstraße im Stadtteil Wüste beim Abbremsen vor der Ampel gestürzt und habe sich leichte Verletzungen zugezogen.
Auf der Lengericher Landstraße auf Höhe des Supermarktes Rewe kam es am Sonntag zu einem Auffahrunfall, wobei die beteiligten Personen leichte Verletzungen erlitten. Laut Gervelmeyer kam es in einigen Fällen zu Unfällen mit Tieren, wie in Bad Laer, wo ein Autofahrer mit einem Reh zusammenstieß.
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagabend in Bramsche, als ein Kleinwagen in einer Linkskurve auf der Malgartener Straße von der Fahrbahn abkam und auf die Seite kippte. Die Fahrerin und ihre Beifahrerin erlitten dabei leichte Verletzungen. Die Mitfahrerin auf der Rückbank wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Obwohl vielerorts die Straßen geräumt seien, könne es weiterhin zu Glätte auf den Straßen kommen. Gervelmeyer warnt, dass der Schnee zwar vielerorts festgefahren sei, das Fahrverhalten jedoch weiterhin an die Wetterverhältnisse angepasst werden solle. Autofahrer sollen größeren Abstand zu anderen Fahrzeugen halten und nicht notwendige Fahrten vermeiden.