TV  „Friesland“ – Schauspieler und Premiere in Leer

Vera Vogt
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Von Vera Vogt
| 16.12.2025 14:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Dreharbeiten in Leer: Für die „Friesland“-Reihe stehen hier Sophie Dal und Maxim Mehmet vor der Kamera. Foto: Klaus Ortgies/Archiv
Dreharbeiten in Leer: Für die „Friesland“-Reihe stehen hier Sophie Dal und Maxim Mehmet vor der Kamera. Foto: Klaus Ortgies/Archiv
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Am Wochenende lief die 24. Folge „Geisterstunde“ der Reihe „Friesland“ im ZDF. Nach der Folge ist vor der nächsten Folge: Dieses Mal wieder mit dem vollen Programm.

Leer - Dr. Hauke Momsen stirbt nach einem vermeintlichen Unfall mit seinem Strandsegler. Dieser wurde manipuliert, stellt Polizist Henk Cassens fest: Das ist der Start der 24. Folge „Geisterstunde“ der beliebten ZDF-Krimireihe „Friesland“. Zu sehen war sie am Wochenende. Aber, wie es sich für eine Reihe gehört, ist nach der Folge vor der Folge: Vermutlich im Frühjahr soll die neue Folge „Schiffe schrotten“ ausgestrahlt werden. Sie wurde im Sommer 2024 in Leer und Umgebung – unter anderem in Moormerland gedreht. Und weil es sich bei dieser Folge Nummer 25 um ein Jubiläum handelt, wird wieder groß aufgefahren: Am 12. Januar 2026 um 19 Uhr im Kinocenter in der Mühlenstraße.

Helga Christ aus Remels hat 2024 bei der Premiere ein Foto mit Jan „Brocki“ Brockhorst (Felix Vörtler) gemacht. Foto: Klaus Ortgies/Archiv
Helga Christ aus Remels hat 2024 bei der Premiere ein Foto mit Jan „Brocki“ Brockhorst (Felix Vörtler) gemacht. Foto: Klaus Ortgies/Archiv

Die Karten im Vorverkauf sind bereits vergriffen. Allerdings werden noch weitere im Januar verfügbar werden. Auch in diesem Jahr werden gleich mehrere Kinosäle mit „Friesland“ bespielt.

Premieren im „Heimat-Kino“ von „Friesland“

In der „Heimat“ von „Friesland“ ist das natürlich nicht das erste Mal. Schon 2014 lief die erste Folge in der Vorab-Premiere im Kino. 170 geladene Gäste gab es. Darunter waren Mitwirkende wie Schauspieler, Regisseure und Komparsen: Die erste Folge hieß „Friesland: Mörderische Gezeiten“.

Zuletzt gab es 2024 – zum zehnjährigen Jubiläum – eine Premierenfeier im Kino. Der Leeraner Bürgermeister Claus-Peter Horst lobte den Friesland-Krimi nicht nur wegen dessen Unterhaltung. „Für den Tourismus in Leer ist die Reihe eine tolle Sache. Die Menschen kommen und machen Führungen, um zu sehen, wo gedreht wurde“, sagte er. Das ist an einigen Orten in der Stadt der Fall: Die Stadtbibliothek Leer dient als Kulisse für das Polizeipräsidium. Die „Frittenzeit“ an der Ecke Rathausstraße/Brunnenstraße wird als Außenkulisse für die Apotheke genutzt. Als Bestattungsinstitut Habedank dient eine Immobilie an der Kirchstraße.

Einer der Drehorte in Leer ist in der Altstadt: Ein Haus gibt die Kulisse für das Bestattungsinstitut. Foto: Klaus Ortgies/Archiv
Einer der Drehorte in Leer ist in der Altstadt: Ein Haus gibt die Kulisse für das Bestattungsinstitut. Foto: Klaus Ortgies/Archiv

Neues Jahr, mehr „Friesland“ – Ankündigung, die Fans freuen dürfte

2026 ist aber nicht nur das Jahr der nächsten Premiere: „Derzeit sind meist drei Friesland-Folgen im Jahr zu sehen, ab dem kommenden Jahr werden es wohl vier sein“, erklärte die Produzentin Melissa Graj bei ihrem letzten Besuch am Leeraner Hafen. Sie war im September mit Schauspielerin Sophie Dal (spielt die Polizistin Süher Özlügül) und den Schauspielern Yunus Cumartpay (spielt Multitalent Yunus Özlügül) sowie Maxim Mehmet (spielt den Polizisten Henk Cassens) zum Hausboot „Marianne“ gekommen.

Dort wurde für die 28. Folge mit dem Arbeitstitel „Beifang“ gedreht. „Dieses Mal waren wir wirklich viel in der Stadt Leer und weniger in der Umgebung unterwegs“, sagte Maxim Mehmet. In Leer wird der Cast dann spätestens am 12. Januar wieder unterwegs sein – dann als Gäste im Kinosaal und auf der großen Leinwand statt vor der Kamera.

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