London Seltene Sonderedition: Hochzeits-Champagner von Prinz Charles und Lady Diana wird versteigert
Er wurde eigens für Lady Diana und damals noch Prinz Charles‘ Hochzeit produziert. Nun wird er versteigert: Das Getränk der „Hochzeit des Jahrhunderts“ bietet eine einmalige Gelegenheit für Sammler und Fans des britischen Königshaus.
Ein seltenes Erinnerungsstück an die Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana kommt am 11. Dezember beim Auktionshaus Bruun Rasmussen unter den Hammer. Versteigert wird eine Magnumflasche Dom Pérignon Vintage 1961, die eigens für die Feierlichkeiten am 29. Juli 1981 produziert wurde.
Die Hochzeit in der St. Paul’s Cathedral galt damals als „Hochzeit des Jahrhunderts“. Der Champagner, eine Sonderedition in sehr kleiner Stückzahl, war nur für den offiziellen Empfang im Buckingham Palace und ausgewählte Gäste bestimmt. Die Flasche wurde speziell für diesen Anlass degorgiert und trägt ein Etikett, das ihre Verwendung bei der königlichen Feier bestätigt.
Thomas Rosendahl, Leiter der Weinabteilung bei Bruun Rasmussen, spricht von einem außergewöhnlich seltenen Objekt. Der Jahrgang 1961 zählt zu den gesuchtesten Dom-Pérignon-Editionen. Dazu komme der historische Kontext, der das Sammlerstück auch für Fans der britischen Monarchie attraktiv mache.
„Der Jahrgang 1961 gilt als einer der begehrtesten Jahrgänge von Dom Pérignon. Diese Sonderausgabe wurde in sehr begrenzter Stückzahl hergestellt und ausschließlich für die offiziellen Feierlichkeiten und ausgewählte Gäste der königlichen Hochzeit kreiert”, erzählt Thomas Rosendahl. Laut Rosendahl ist es äußerst selten, dass eine solche Flasche auf den Markt kommt.
„Hier handelt es sich um einen speziell für ein weltberühmtes Ereignis hergestellten Champagner, was ihn außergewöhnlich selten macht. Die Flasche steht nicht nur für eine hochgeschätzte Dom-Pérignon-Edition, sondern auch für ein einzigartiges Stück britischer Kulturgeschichte.“ Der Schätzwert liegt bei 500.000 bis 600.000 DKK – das sind umgerechnet 66.950 bis 80.340 EUR. Das Auktionshaus rechnet mit großem internationalen Interesse.
Dieser Artikel erschien zuerst auf „nordisch.info“.