Osnabrück  Tödlicher Streit: Mann ersticht Mitbewohner in Osnabrück mit Messer

Anke Schneider
|
Von Anke Schneider
| 10.11.2025 15:55 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
In Osnabrück ist es zur Zeit der Bombenräumung am Sonntag zu einem Tötungsdelikt gekommen. Foto: Imago/Karina Hessland
In Osnabrück ist es zur Zeit der Bombenräumung am Sonntag zu einem Tötungsdelikt gekommen. Foto: Imago/Karina Hessland
Artikel teilen:

In Osnabrück ist am Sonntag ein Mann getötet worden. Sein Mitbewohner soll ihn in seiner Wohnung erstochen haben.

Seit Sonntagmittag ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei Osnabrück gegen einen 34 Jahre alten Mann wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. In einer Wohnung in der Natruper Straße wurde ein Mann umgebracht. Das teilte die Polizei am Montagnachmittag mit.

Nach aktuellem Ermittlungsstand kam es gegen 10 Uhr in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses in der Natruper Straße zu einem Streit zwischen dem Beschuldigten und seinem 44-jährigen Mitbewohner. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Beschuldigte mit einem Messer auf den Oberkörper des Mannes eingestochen haben.

Der 34-Jährige wählte anschließend selbst den polizeilichen Notruf. Einsatzkräfte nahmen ihn wenig später in seiner Wohnung widerstandlos fest. Die genauen Hintergründe der Tat sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Das schwer verletzte Opfer wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch seinen Verletzungen. Die Polizei führte am Tatort eine umfangreiche Spurensicherung durch und stellte dabei auch das mutmaßliche Tatmesser sicher.

Der 34-Jährige wurde vorläufig festgenommen und am Montag beim Amtsgericht Osnabrück einem Haftrichter vorgeführt, der gegen den Beschuldigten die Untersuchungshaft anordnete.

Ähnliche Artikel