Paris  Ehemaliger BVB-Star Hakimi weint an seinem Geburtstag bitterlich

Sophie Handl
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Von Sophie Handl
| 04.11.2025 22:41 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Achraf Hakimi verlässt das Spielfeld weinend und humpelnd. Foto: AFP/Anne-Christina Poujoulat
Achraf Hakimi verlässt das Spielfeld weinend und humpelnd. Foto: AFP/Anne-Christina Poujoulat
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Bayern liegt vor der Halbzeitpause 2:0 vorne im Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain. Doch egal, wie es ausgeht: für den ehemaligen BVB-Star Hakimi ist das Spiel gelaufen.

Diesmal erwischte es Paris Saint-Germain ganz schlimm beim Wiedersehen mit dem FC Bayern München. Achraf Hakimi humpelte nach dem 1:2 des Titelverteidigers in der Champions League gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister an Krücken und mit einem Spezialschuh am linken Fuß aus dem Prinzenpark-Stadion - und das auch noch an seinem 27. Geburtstag.

„Das Wichtigste ist, dass wir sehr hoffen, dass es Hakimi schnell wieder besser geht“, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany nach dem Spiel. Dieser Wunsch, den nicht nur Kompany äußerte, wird sich nach dem folgenschweren Foul von Bayern-Stürmer Luis Díaz, der dafür erst nach Ansicht der Videobilder durch den Schiedsrichter die Rote Karte gezeigt bekam, wohl nicht erfüllen. Nach den ersten Einschätzungen wird der Ex-Dortmunder Hakimi lange ausfallen.

Die erste Halbzeit im Champions-League-Spiel zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain war fast fertig gespielt, Bayern liegt 2:0 vorne.

Kurz vor der Pause kommt es dann zu einer unschönen Szene und der Schiedsrichter zeigt Luis Díaz, der beide Tore im Spiel bis zur Halbzeit geschossen hat, die rote Karte. Währenddessen weint Achraf Hakimi hemmungslos.

Auf Höhe der Mittellinie springt der Bayern-Spieler mit beiden Beinen ab. Bei einer Grätsche stoppt Díaz den ehemaligen BVB-Star Achraf Hakimi, als dieser versucht, einen Angriff zu starten.

Hakimi fällt direkt zu Boden und bricht in Tränen aus. Die Schmerzen sind ihm ins Gesicht geschrieben, er humpelt von zwei Personen gestützt vom Feld in Richtung Kabine.

Nachdem Schiedsrichter Maurizio Mariani Díaz zuerst die gelbe Karte gezeigt hatte, entschied er sich, nochmal auf den Videobildschirm zu blicken. Im Anschluss änderte er seine Entscheidung auf Rot und schickte den doppelten Torschützen damit vom Feld. Am Mikrofon bei Amazon-Prime sagte Schiedsrichter-Experte Lutz Wagner, der Angriff sei „unnötig und übermotiviert“ gewesen.

Der Champions-League-Sieger aus Paris sorgt sich aber nicht nur um Hakimi, sondern auch erneut um Stürmerstar Ousmane Dembélé. Der Franzose war schon zu Saisonbeginn längere Zeit am Oberschenkel verletzt. Auch vor dem Bayern-Spiel hatte er wieder Probleme, stand dann aber trotzdem etwas überraschend in der Startelf. Doch auf dem Platz war der Ballon-d'Or-Sieger nicht lange.

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