Laos  Laos-Urlaub endet tödlich: Vater und Sohn sterben nach Attacke von Asiatischer Riesenhornisse

Sophie Wehmeyer
|
Von Sophie Wehmeyer
| 04.11.2025 17:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Asiatische Riesenhornissen greifen in Laos Touristen an: Die Attacke endet tödlich. Foto: IMAGO/Geyres Christophe ABACA
Asiatische Riesenhornissen greifen in Laos Touristen an: Die Attacke endet tödlich. Foto: IMAGO/Geyres Christophe ABACA
Artikel teilen:

Während einer Zipline-Tour in Laos werden ein US-Schuldirektor und sein 15-jähriger Sohn von einem Schwarm Asiatischer Riesenhornissen angegriffen und tödlich verletzt. So ist es zu der tragischen Attacke gekommen.

Ein Urlaub in Laos endete für einen US-amerikanischen Schuldirektor und seinen 15-jährigen Sohn tödlich. Die beiden Touristen wurden laut Bericht während einer Zipline-Tour in der Nähe der Stadt Luang Prabang von einem Schwarm Asiatischer Riesenhornissen angegriffen und tödlich verletzt.

Bei den Opfern soll es sich um den 47-jährigen Daniel Owen, Direktor einer US-Privatschule in Vietnam, und seinen 15-jährigen Sohn Cooper handeln, berichtet die Tageszeitung „The Times“. Die beiden hätten sich demnach auf einem geführten Ausflug in einem Abenteuer-Resort am Mekong befunden, so die „Bild“-Zeitung. Das Vater-Sohn-Gespann soll während der Zipline-Tour, bei der Abstiegsphase von einem Baum, plötzlich von den Hornissen umschwärmt worden sein. Laut „The Times“ sollen Vater und Sohn jeweils über hundertmal gestochen worden sein.

Zur genauen Todesursache liegen widersprüchliche Angaben vor: Die „Bild“-Zeitung berichtet, dass beide Männer wenige Stunden nach der Attacke an den Folgen eines anaphylaktischen Schocks, einer schweren allergischen Reaktion, gestorben seien.

Im Gegensatz dazu zitiert „The Times“ eine Quelle aus dem Umfeld der US-Diplomaten in Laos, wonach Vater und Sohn bei Ankunft in der Klinik zunächst bei Bewusstsein gewesen seien sollen und keine Symptome eines anaphylaktischen Schocks gezeigt hätten. Sie sollen jedoch Stunden später verstorben sein.

Die Quality Schools International (QSI) drückte in einer Erklärung in den sozialen Medien tiefe Trauer aus: „Wir sind zutiefst traurig über das plötzliche Ableben von Dan Owen, Direktor der QSI International School of Haiphong, und seinem Sohn Cooper, aufgrund eines tragischen Unfalls.“

Ähnliche Artikel